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Vitamin D fördert die Einlagerung von Kalzium und Phosphat in die Knochen und sorgt auf diese Weise für ein stabiles und belastbares Skelett. Darüber hinaus greift es regulierend in den Kalziumhaushalt und den Phosphatstoffwechsel ein. 

Vitamin D ist ein Sammelbegriff für mehrere Verbindungen mit Vitamin-D-Wirkung: Die wichtigsten sind das in den Pflanzen vorkommende Vitamin D2, auch Ergocalciferol genannt, und das in tierischen Produkten enthaltene Vitamin D3, das Cholecalciferol.

Stoffwechsel

Das meiste Vitamin D bildet unser Körper selbst. Dazu benötigt er UV-Licht, zum Beispiel Sonnenlicht. Mit Hilfe dieses Lichts bildet er in der Haut aus dem körpereigenen Stoff Dehydrocholesterin das Vitamin D.

Vitaminspiegel unzureichend

Neuen Untersuchungen zufolge erreichen jedoch 91 Prozent der Frauen und 82 Prozent der Männer nicht den empfohlenen Vitamin D-Spiegel im Blut (25-Hydroxyvitamin D-Konzentrationen unter 50 nmol/l werden dabei als unzureichend definiert).

In besonderem Ausmaß trifft dies auf junge Erwachsene und Senioren zu. Grund dafür ist wohl zum einen, dass Vitamin D nur in wenigen Lebensmitteln wie Fisch oder Leber in bedeutenden Mengen vorkommt und dass diese Lebensmittel hierzulande in geringem Maße verzehrt werden.

Dazu kommt die verringerte Fähigkeit zur Eigensynthese durch die Haut im Alter beziehungsweise bei stärkerer Hautpigmentierung.

Weitere Einflussfaktoren auf den Vitamin D-Status können auch eine geringe körperliche Aktivität oder Spielen im Freien sein sowie die von Hautärzten empfohlene Verwendung von Sonnenschutzcremes mit hohem Lichtschutzfaktor, die die Bildung von Vitamin D in der Haut behindert.

Besonderheiten

Da bei Säuglingen und Kleinkindern die Eigenproduktion noch nicht ausreicht, werden ihnen Vitamin-D-Tabletten empfohlen. Ein Mangel an Vitamin D kann zu Rachitis führen, einer Krankheit, bei der sich die Knochen verformen.

Auch ältere Menschen müssen auf eine gute Vitamin D-Versorgung achten. Denn mit zunehmendem Alter nimmt die körpereigene Bildung von Vitamin D stark ab, und es kann zu einer Knochenerweichung mit Muskelschwäche und Knochenschmerzen kommen, der so genannten Osteomalazie.

Lebensmittel mit Vitamin D

Nur wenige Lebensmittel enthalten Vitamin D. Lediglich fette Fische wie Hering und Makrele oder Lebertran, Käse, Eier und mit Vitamin D angereicherte Margarine weisen größere Mengen des Vitamins auf.

Empfohlene Tagesdosis für Erwachsene: 0,005 Milligramm, zum Beispiel enthalten in 100 Gramm Heilbutt. 

Artikel 12/14

Vitamine: Wichtig für einen funk­tio­nie­renden Stoff­wechsel