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Verhüten per Smartphone - eine zeitgemäße Alternative?
Im App-Store tummeln sich zahlreiche Anwendungen für das Smartphone, die eine natürliche und zugleich zuverlässige Verhütung für Frauen versprechen. Manche Anbieter werben sogar damit, dass ihre App so sicher sei wie die Pille. Doch Vorsicht bei zu großen Versprechungen. Die Apps bergen bekannte Risiken.
Fakt ist jedoch: Je spontaner und aktiver eine Frau lebt, desto unzuverlässiger sind Methoden der natürlichen Verhütung. Um etwa die Basaltemperatur zuverlässig zu messen, muss die Nutzerin jeden Morgen zur gleichen Uhrzeit aufwachen und sofort ihre Körpertemperatur messen. Die Störfaktoren sind zahlreich: Unregelmäßiger Schlaf, langes Ausschlafen, Erkältung mit Fieber, Stress, Alkohol und sogar Sport am Vorabend erhöhen die Basaltemperatur und führen zu ungenauen Messungen.Einige App-Entwickler versuchen solche Faktoren mit eigens entwickelten Algorithmen herauszurechnen. Es fehlen jedoch bislang aussagekräftige Studien, um die Zuverlässigkeit dieser Berechnungen beurteilen zu können.Eine Lifestyle-Frage: Für wen sind Verhütungs-Apps geeignet?Experten raten Frauen, die eine Schwangerschaft sicher verhindern wollen, grundsätzlich von Verhütungs-Apps ab. Abgesehen davon, dass die Apps natürlich nicht vor sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.Sinnvoll können die mobilen Helfer aber zum Beispiel für Frauen in festen Partnerschaften sein, in denen beide Partner generell mit einem ungeplanten Familienzuwachs einverstanden sind.Frauen, die Verhütungs-Apps verwenden, um ihre fruchtbaren Tage zu berechnen, sollten aufmerksam sein und Prognosen und Algorithmen stets hinterfragen. Im Allgemeinen ist es hilfreich, seinen Zyklus genauer zu beobachten. Häufig erlangen Frauen dadurch ein besseres Körpergefühl. Sie können schneller Auffälligkeiten erkennen und detaillierter mit ihrem Frauenarzt besprechen. Und praktischer als ein Taschenkalender sind die Apps auf jeden Fall.
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