Die Basis der Asthma-Behandlung sind Medikamente und gezielte Strategien, um Asthma-Auslöser zu vermeiden. Dabei kommt es vor allem auf Sie an: Wenn Sie Ihre Erkrankung kennen und zum Beispiel Krankheitszeichen frühzeitig wahrnehmen, können Sie Ihre Medikamente optimal einsetzen. Je größer Ihr Verständnis für die Atemwegserkrankung ist, desto wirkungsvoller können Sie sie kontrollieren und so Ihre Lebensqualität steigern. 

Umfassende Kenntnisse erwerben Sie in speziellen Asthma-Schulungen. Auch Angehörige sind hier willkommen und lernen unter anderem, wie sie Ihnen im Falle eines Notfalls helfen können. Für Kinder mit Asthma und ihre Eltern gibt es spezielle Programme. 

Werden Sie zum Asthma-Experten

Eine Schulung vermittelt Ihnen verständlich und anschaulich Hintergrundwissen zu Asthma und seiner Behandlung. Ziel ist, dass Sie zu einem Experten für Ihre Erkrankung werden und lernen, Ihr Asthma optimal zu managen und in Ihren Alltag zu integrieren. Zentrale Schulungsinhalte sind: 

  • Ursachen und Entstehung von Asthma
  • Asthma-Auslöser kennen und vermeiden
  • Umgang mit verschiedenen Systemen bzw. Inhalationsgeräten und -techniken
  • Möglichkeiten, Ihre Medikamentendosis in besonderen Situationen (z. B. Sport, Stress) anzupassen
  • Krankheitsverlauf mit einem Peak-Flow-Protokoll einschätzen
  • Warnhinweise erkennen und im Notfall richtig handeln
  • Strategien, um die Angst vor Anfällen zu bewältigen
  • Spezielle Atemtechniken für den Asthmaanfall 
  • Selbstsicherheit im Umgang mit der Atemwegserkrankung steigern

Fragen Sie Ihren Arzt nach einer Asthma-Schulung. Auch auf der Webseite der Atemwegsliga können Sie gezielt nach Schulungen in Ihrem Umkreis suchen.

Informationen zur Kostenübernahme durch die Techniker für: 

Bereichernder Austausch 

Asthma-Schulungen finden in der Regel in Gruppen statt und bieten die Möglichkeit, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen und sich gegenseitig Tipps für den Alltag zu geben. 

Wenn Sie sich regelmäßig mit Gleichgesinnten treffen und Erfahrungen teilen möchten, nehmen Sie Kontakt zu einer Asthma-Selbsthilfegruppe auf.