Hinweis

Während der Corona-Virus-Pandemie dürfen die Untersuchungs- und Toleranz-Zeiträume überschritten werden. Ihr Kind kann die Untersuchung später nachholen. Diese Regelung gilt bis zum 30. September 2020.

Die Fristaussetzung gilt für die U6, U7, U7a, U8 und U9.

Der Arzt prüft, ob es Anzeichen für Krankheiten oder andere Störungen gibt wie zum Beispiel:

  • Krampfanfälle
  • Schwierigkeiten beim Trinken und Essen
  • Erbrechen, Schluckstörungen
  • Durchfall, Verstopfung oder andere Störungen bei der Verdauung
  • Störungen beim Wasserlassen
  • Gehäufte Infektionen
  • Entwicklungsgefährdende Erkrankungen oder Operationen seit der letzten Früherkennungsuntersuchung

Der Arzt erfragt, wie das Kind ernährt wird, erkundigt sich nach der Fluoridprophylaxe, gibt Hinweise zur Zahnpflege und untersucht, ob sich das Kind altersgemäß entwickelt. Dafür fragt er zum Beispiel:

  • Nimmt das Kind Blickkontakt auf?
  • Wie entwickelt sich die Sprache? Verdoppelt das Kind zum Beispiel Silben, sagt es zum Beispiel "da-da"?
  • Reagiert es auf leise/laute Geräusche?
  • Hat es stereotype Verhaltensweisen, wackelt es zum Beispiel rhythmisch mit dem Kopf?
  • Kann es sich aktiv von der Rücken- in die Bauchlage und wieder zurück drehen?

Schließlich untersucht der Arzt das Baby eingehend körperlich wie in den Untersuchungen zuvor.