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Diabetes mellitus in Zahlen
Die Internationale Diabetes-Föderation - kurz IDF - veröffentlicht regelmäßig aktuelle Zahlen zur Weltlage des Diabetes mellitus. Es zeigt sich: Nicht nur in Deutschland, auch weltweit nimmt die Zahl der Diabetes-Erkrankungen weiter zu. Die IDF warnt daher verstärkt vor einer globalen Diabetes-Epidemie - die Deutsche Diabetes Hilfe spricht gar vor einem Diabetes-Tsunami.
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Carolin Schoppe, Dres. Schlegel + Schmidt Medizinische Kommunikation GmbHDiabetes weltweitJeder elfte Erwachsene ist Diabetiker - das sind 425 Millionen Menschen weltweit. Etwa 90 Prozent der Betroffenen sind an Typ-2-Diabetes erkrankt.Alle acht Sekunden stirbt ein Mensch aufgrund seiner Diabetes-Erkrankung.Schätzungen zufolge werden im Jahr 2045 fast 700 Millionen Menschen an Diabetes leiden.2014 lag die Zahl der Diabetes-Erkrankungen weltweit noch bei 387 Millionen, es waren also 38 Millionen Menschen weniger betroffen als heute. Als besonders problematisch gilt vor allem die hohe Dunkelziffer: Experten schätzen, dass bei jedem zweiten Diabetiker die Diagnose derzeit noch gar nicht gestellt wurde. Am häufigsten erkranken Menschen in Nordamerika: Etwa elf Prozent der erwachsenen Bevölkerung im Alter von 20 bis 79 Jahren haben dort Diabetes. Der Nahe Osten und Nordafrika belegen mit 10,8 Prozent den zweiten Platz. In Europa sind 6,8 Prozent aller 20- bis 79-Jährigen erkrankt. Die meisten Diabetikerinnen und Diabetiker leben jedoch in China - mehr als 114 Millionen Menschen sind hier erkrankt. Dahinter folgt Indien mit fast 73 Millionen Diabetes-Erkrankten. Diabetes in DeutschlandEtwa 8,5 Millionen Menschen leben hierzulande derzeit mit der Diagnose Diabetes mellitus. Jedes Jahr erhalten rund 600.000 Menschen die Diagnose Diabetes neu.In den letzten 25 Jahren ist die Zahl der Diabetes-Erkrankungen um mehr als ein Drittel gestiegen.Laut Angaben des Deutschen Gesundheitsbericht Diabetes 2022 sind über 95 Prozent der Betroffenen an Typ-2-Diabetes erkrankt. Mit Diabetes Typ 1 leben etwa 341.000 Menschen, darunter etwa 32.000 Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren. Am häufigsten sind ältere Menschen von Diabetes betroffen: Gut jede und jeder Dritte im Alter von 80 bis 85 ist erkrankt. 16 Prozent aller Todesfälle in Deutschland werden mit einem Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht. Eine Besonderheit in Deutschland ist, dass sich die Zahl der Diabetes-Erkrankungen in Ost- und Westdeutschland prozentual unterscheidet. In Ostdeutschland liegt die Zahl der Erkrankungen bei 11,6 Prozent und ist damit deutlich höher als in Westdeutschland, dort sind es 8,9 Prozent.Warum steigt die Zahl der Diabetes-Erkrankungen?Fachleute führen die Zunahme der Erkrankungszahlen insbesondere auf folgende Faktoren zurück: Übergewicht: Immer mehr Menschen wiegen zu viel. Ungesunde Ernährung: Weltweit steigt der Verzehr von Fast Food, also kalorienreichen Nahrungsmitteln mit hohem Fett- und Zuckeranteil. Wenig körperliche Bewegung: Viele Menschen sitzen den ganzen Tag und bewegen sich kaum. Höhere Lebenserwartung: Diabetes-Erkrankungen nehmen vor allem ab einem Alter von 65 Jahren zu.
International Diabetes Federation: IDF Diabetes Atlas - 8th Edition. Brüssel, Belgien: International Diabetes Federation, 2017. URL: http://www.diabetesatlas.org (Stand: 26.10.2018). Jacobs, E.; Rathmann, W.: Epidemiologie des Diabetes in Deutschland. In: Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und Deutsche Diabetes-Hilfe (Hrsg.), Deutscher Gesundheitsbericht Diabetes 2018. Mainz: Kirchheim, 9 - 22. URL: https://www.diabetesde.org/system/files/documents/gesundheitsbericht_2018.pdf (Stand: 26.10.2018).
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