Kompaktkuren sind medizinisch hochwertige Kuren, die gezielt auf bestimmte chronische Erkrankungen ausgerichtet sind. Diese Kuren orientieren sich an einem "ganzheitlichen" Ansatz. Das bedeutet: Es werden nicht nur die Beschwerden behandelt, sondern auch deren Ursachen. Die Beantragung erfolgt analog zur ambulanten Vorsorge.

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Beispielsweise würden bei einer Kompaktkur zur Behandlung von Kniebeschwerden einerseits die Schmerzen im Knie behandelt. Gleichzeitig würde der Kurarzt oder die Ärztin mit dem Patienten oder der Patientin auch die Ursachen der Schmerzen besprechen, zum Beispiel Übergewicht oder falsche Bewegungsabläufe.

Ein fester Bestandteil von Kompaktkuren ist außerdem, dass die Teilnehmenden psychologisch betreut werden. Das soll Betroffenen helfen, die Krankheit zu akzeptieren und sich damit auseinanderzusetzen.

Die Anwendungen einer Kompaktkur ähneln in der Regel denen einer ambulanten Kur, sind aber normalerweise intensiver. Der Umfang der Therapieeinheiten dagegen ähnelt einer stationären Kur.

Meistens findet eine Kompaktkur in einer Gruppe statt. Dadurch profitieren Teilnehmende auch vom Erfahrungsaustausch innerhalb der Gruppe. Pro Gruppe beteiligen sich maximal 15 andere Personen, die die gleiche oder eine ähnliche Krankheit haben.

Eine Kompaktkur wird regelmäßig zu festen Terminen angeboten. Eine Übersicht zur verschiedenen Kompakt-Kuren finden Sie zum Beispiel hier (Angaben ohne Gewähr):

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