Ja. Benötigen Sie eine Aufbiss-Schiene (Knirscherschiene), rechnet Ihr Zahnarzt die Kosten mit uns über die Gesundheitskarte ab.


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Eine der häufigsten Ursachen ist das Knirschen und Pressen. Das bedeutet ständiges Aneinanderpressen oder -reiben von Ober- und Unterkieferzähnen. Das führt häufig zu Kopfschmerzen und Muskelverspannungen im Nackenbereich. Bei längerem Anhalten kann der Zahnhalteapparat schwer geschädigt und die  Zahnkauflächen erheblich abgetragen werden. Es kann sogar zu Kiefergelenkserkrankungen kommen. Außerdem können Kronen und Brücken durch die andauernde Fehlbealstung übermäßig abnutzen und beschädigt werden.
 

Meistens werden Entspannungs-Schienen eingesetzt, auch Relaxierungs-Schiene genannt, um mögliche Schäden zu verhindern. Dabei ist grundsätzlich zu unterscheiden zwischen Schienen, die

  • nur einige Wochen,
  • einige Monate bis zu zwei Jahren und 
  • dauerhaft getragen werden, das heißt über mehrere Jahre.

Ihr Zahnarzt entscheidet, wann Sie eine neue Schiene brauchen

Werden Schienen jahrelang getragen, können diese verschleißen. Nehmen Sie Ihre Schiene zum nächsten Zahnarzttermin mit. Ihr Zahnarzt kann dann entscheiden, inwieweit eine neue Schiene medizinisch notwendig ist.

Zusatzleistungen zahlen Sie selbst

Möglicherweise werden Ihnen Schienen oder Behandlungen, wie zum Beispiel eine Funktionsanalyse/Funktionstherapie, angeboten, für die Sie (zusätzlich) die Kosten übernehmen sollen. Diese Kosten dürfen wir Ihnen nicht erstatten. Bitte fragen Sie Ihren Zahnarzt gegebenenfalls nach einer Versorgung, bei der Sie nichts dazu bezahlen müssen.

Einige Schienen, die keine Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung sind:

  • Aqualizer (Relaxations-Schiene mit Wasserfüllung)
  • Bleichschienen (Bleaching
  • Fluoridierungs-Schienen
  • Indikator-Schienen
  • Jig-Schienen (Front-Aufbiss-Schienen)
  • Medikamententräger
  • Relaxbogen
  • Sportschutz-Schienen
  • Schienen aus dem 3-D Drucker