Aktuell werden bei der elektronischen Patientenakte "TK-Safe" ausschließlich "Opt-in-Verfahren" eingesetzt. Das bedeutet, dass Sie als Versicherte:r entscheiden, ob Sie eine Akte führen möchten und wer auf diese Akte zugreifen darf. Hierzu ist immer Ihre Zustimmung erforderlich. Der Gesetzgeber plant dieses Verfahren zukünftig durch "Opt-Out-Verfahren" zu ersetzen. 

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Einer der Vorteile des Opt-out-Verfahrens ist, dass Sie TK-Safe künftig schneller nutzen, da bei Opt-out Ihre Einwilligung vorausgesetzt wird und die aktive Zustimmung entfällt. Sie erhalten aber natürlich trotzdem die Möglichkeit, der Verarbeitung Ihrer Daten zu widersprechen.

Die Bundesregierung plant die Umstellung des Zugangsverfahrens zur ePA von "Out-in" zu "Out-out" für ca. 2024. Grund dafür sind die niedrigeren Hürden durch das Out-out-Verfahren. Die Opt-in-Lösung führt in der Regel zu geringeren Teilnahmequoten. Der Gesetzgeber möchte jedoch, dass möglichst viele Bürger:innen von umfassend vorliegenden Informationen zur individuellen und öffentlichen Gesundheitsversorgung profitieren. Daher wird derzeit an den rechtlichen Voraussetzungen gearbeitet, um für die elektronische Patientenakte auf das Opt-out-Verfahren umzustellen.

Ihre Daten sind sicher

Egal ob Opt-in oder Opt-out: Wir als TK gewährleisten die Sicherheit Ihrer Gesundheitsdaten. Wir empfehlen Ihnen daher, die Vorzüge von "TK-Safe" zu nutzen. Falls Sie TK-Safe noch nicht haben: Laden Sie sich die kostenfreie TK-App fürs Smartphone herunter und registrieren Sie sich für Ihre elektronische Patientenakte.

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