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Wie das Baby Kontakt aufnimmt

Eltern, Großeltern, Geschwistern - allen geht das Herz auf, wenn das Baby sie anlächelt. Schon um die sechste Lebenswoche herum reagiert das Baby mit seinem ersten Lächeln. Es drückt Freude und Interesse aus. Für viele Eltern ist dieses sogenannte "soziale Lächeln" eine Belohnung für manche Mühe und Herausforderung der letzten Wochen. Das Baby beginnt auch, seine Stimme auszuprobieren, und reagiert auf Ihre Ansprache mit Lallen und eigenen Lauten.

Um den dritten Lebensmonat hat Ihr Kind großes Interesse daran, Ihr Gesicht zu erkunden. Es führt jetzt aktiver und auf seine eigene Weise erste "Gespräche" mit Ihnen. Ahmen Sie die Laute Ihres Kindes nach, warten Sie, bis es antwortet, und antworten Sie ihm wieder. Ihr Baby genießt es, sich mit Ihnen auf diese Weise zu unterhalten.

Ahmen Sie die Laute Ihres Kindes nach, warten Sie, bis es antwortet, und antworten Sie ihm wieder. Ihr Baby genießt es, sich mit Ihnen auf diese Weise zu unterhalten.

Bis es selbst Ihre Laute nachahmt, dauert noch ein wenig. Das geschieht erst etwa ab dem sechsten Lebensmonat. Wenn Sie auf das Brabbeln Ihres Kindes reagieren, sich immer wieder mit ihm unterhalten, festigen Sie damit nicht nur die Beziehung zu Ihrem Baby, sondern fördern damit auch seine Sprachentwicklung.

Lieblingsmensch

Am liebsten kommuniziert das Baby mit der Person, die es ständig betreut. Sie schafft es auch am besten, das Baby zu trösten und zum Lachen zu bringen. 

Forschen mit Augen und Händen

Etwa ab dem dritten Monat interessiert sich das Baby immer mehr für Neues. Zuvor Iiebt das Neugeborene das Vertraute. Doch nun befriedigt das Baby sein Bedürfnis, die Welt zu erkunden, zunächst vor allem über das Schauen. Neugierig erforscht es alles mit seinen Augen und kann sich manchmal gar nicht satt sehen.

Ein Baby braucht Zeit und Ihre Nähe, um sich in neuen Situationen sicher zu fühlen. 

Um den vierten Lebensmonat herum gibt sich das Baby damit nicht mehr zufrieden. Es will auf seine Umgebung aktiv einwirken und sie begreifen - im wahrsten Sinne des Wortes, denn es kann jetzt gezielt nach Gegenständen greifen. Was es sieht, möchte es in den Händen halten; von dort wandert es in den Mund. Denn hier spürt das Baby am besten, wie sich die Dinge anfühlen.

Mit gezieltem Greifen sind Säuglinge in der Lage, ihre Umgebung ein Stück weit unabhängig von den Eltern zu erobern. Unterstützen Sie Ihr Kind dabei. Lassen Sie es zum Beispiel mit einem Löffel trommeln, mit den Füßen gegen sein Mobile treten oder erlauben Sie ihm, seinen Schnuller immer wieder fallen zu lassen. Es möchte sehen, was durch seine eigenen Handlungen mit den Dingen passiert.

Nähe und Sicherheit geben

In den ersten drei Monaten ist das Baby zu allen Menschen zugewandt und freundlich.  Später verlangt es in ungewohnter Umgebung schnell die Nähe seiner Eltern. Zwar sind neue Situationen und unbekannte Menschen ungeheuer faszinierend, doch können sie auch verunsichern. Das Baby braucht Zeit und Ihre Nähe, um sich sicher zu fühlen und mit der neuen Situation vertraut zu werden.

Es gibt große Unterschiede, wie lebhaft und angeregt oder entspannt und zurückhaltend Babys ihre Umwelt erkunden. Schauen Sie sich an, was Ihr Baby Ihnen mit seinem Körper zeigt. Ist es entspannt und fühlt es sich wohl, wird es sich konzentriert mit einem Gegenstand beschäftigen. Ist es hingegen angespannt oder gelangweilt, spielt es nur halbherzig und lustlos. Hilflos fühlt es sich, wenn es zur Regungslosigkeit erstarrt, bei dem kleinsten Geräusch zusammenzuckt, die Augen aufreißt, weint oder vor sich hin starrt.

Helfen Sie Ihrem Baby, sein Gleichgewicht wiederzufinden, wenn es von Reizen überflutet wird. Es kann schon genügen, wenn Sie laute Geräusche oder ein Überangebot an Spielzeug reduzieren und ab und zu eine kleine Auszeit für Ihr Baby einlegen, wenn es mit vielen Menschen zusammen ist. 

So unterstützen Sie Ihr Kind im zweiten bis sechsten Lebensmonat

  • Vermitteln Sie Ihrem Kind Sicherheit, indem Sie ihm zeigen: "Du bist nicht allein."    
  • Nehmen Sie Ihr Kind in einer fremden Umgebung zunächst auf den Arm, damit es sich langsam an die Situation gewöhnen kann.  
  • Vermeiden Sie eine Reizüberflutung durch zu viele Spielsachen, Geräusche oder Menschen.   
  • Zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es verstehen. Imitieren Sie die Laute Ihres Kindes, wenn es mit Ihnen ein "Gespräch" anfängt - es hat seine Freude daran!   
  • Machen Sie Ihrem Kind Spielangebote, aber überlassen Sie ihm die Führung. Wiederholen Sie Ihr Angebot, wenn es Interesse zeigt. Schwächen Sie Ihr Spiel ab oder hören Sie auf, wenn das Kind beginnt,  sich abzuwenden.