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Medizinische Fachleute haben längst nachgewiesen, dass die menschliche Psyche sich auf den Körper auswirkt. Je mehr Druck sich Mann und Frau also aufbauen, desto stärker werden die beteiligten Hormone und damit die Fruchtbarkeit negativ beeinflusst. Ebenso spielen Faktoren wie Alter des Paares, die Regelmäßigkeit des weiblichen Zyklus und der allgemeine Gesundheitszustand beider Partner eine Rolle bei der Befruchtung. Die Zeit bis zum positiven Schwangerschaftstest kann deswegen häufig zur Geduldsprobe werden. Aber keine Sorge: Grundsätzlich kann man sagen, dass die meisten fruchtbaren Paare bis zu einem Alter von 35 Jahren innerhalb eines Jahres schwanger werden. Dabei gibt es zahlreiche Faktoren, die eine Schwangerschaft begünstigen können. Dazu zählen neben dem richtigen Timing auch die Ernährung und die Lebensgewohnheiten.

Verhütung absetzen

Wurde bisher eine hormonelle Verhütungsmethode wie beispielsweise die Pille oder die Hormonspirale eingesetzt, gilt es, die Verhütung möglichst frühzeitig zu beenden. Zwar ist es bereits im ersten Zyklus nach dem Absetzen grundsätzlich möglich, schwanger zu werden, tatsächlich dauert es in der Regel bei den meisten Frauen aber länger, bis sich der Zyklus neu einpendelt. Gerade, wenn der Körper jahrelang zuvor mit künstlichen Hormonen beeinflusst wurde, kann das dazu führen, dass der Eisprung erstmal einige Monate lang ausbleibt.

Das richtige Timing

Darüber hinaus sollte der Monatszyklus der Frau berücksichtigt werden, denn er spielt eine entscheidende Rolle beim Kinderwunsch. Schließlich ist es nur an wenigen Tagen möglich, dass die Samenzelle des Mannes auf eine empfängnisbereite Eizelle der Frau trifft. Pro Monat bildet der weibliche Körper ja nur eine reife Eizelle. Und die kann nach dem Eisprung nur innerhalb der nächsten etwa 24 Stunden befruchtet werden.

Der optimale Zeitpunkt für die Zeugung eines Kindes ist dementsprechend der Tag des Eisprungs. Da Spermien im Körper der Frau zwei bis fünf Tage überleben können, ist die Chance auf eine Befruchtung selbst dann hoch, wenn der Geschlechtsverkehr ein paar Tage zuvor stattfindet. Die meisten Frauen können ihren Eisprung nicht spüren und damit auch nicht genau vorhersagen. Es gibt allerdings verschiedene natürliche Methoden, diesen möglichst genau zu bestimmen.

Bei einem regelmäßigen 28-Tage-Zyklus ist die Wahrscheinlichkeit einer Empfängnis zwischen dem 12. und 16. Tag am höchsten. Es gibt bereits diverse Apps auf dem Markt, die dabei unterstützen, den Zyklus aufzuzeichnen und den Tag des Eisprungs zu berechnen. Faktoren wie Stress, Schlafmangel oder Krankheit beispielsweise können den Zyklus allerdings beeinflussen und den Eisprung dadurch verschieben.

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Podcast Kinder­wunsch

Alles Wichtige rund um das Thema Kinderwunsch erklärt die Gynäkologin Dr. Mandy Mangler in unserer Podcast-Folge.

Körperkerntemperatur, Zervixschleim und Konsistenz des Muttermundes

Die sogenannte symptothermale Methode bezieht sich auf mehrere Parameter und gilt deswegen als aussagekräftigere Methode im Vergleich zur Eisprungsberechnung anhand der Kalendertage. Sie hilft Frauen dabei zu verstehen, wo sie sich in ihrem Zyklus befinden, also ob sie schwanger werden können oder nicht. Die Methode kann demnach auch zur Empfängnisverhütung angewendet werden. Folgende Faktoren werden dabei berücksichtigt:

  • Die Körperkerntemperatur. Um diese zu erfassen, sollte die Frau jeden Morgen direkt nach dem Aufstehen ihre Temperatur messen. Dafür wird ein Thermometer benötigt, das zwei Stellen nach dem Komma anzeigt. Das ist wichtig, da die Körpertemperatur bis nach dem Eisprung um insgesamt nur 0,2 bis 0,5 Grad ansteigt und daher der Anstieg möglichst genau zu erkennen sein sollte. Zwei bis drei Tage vor der erreichten Höchsttemperatur ist die fruchtbarste Zeit.
  • Der Zervixschleim. In der fruchtbaren Phase ist der sogenannte Zervixschleim eher durchsichtig und wässrig und vor sowie nach dem Eisprung milchig und klebrig. Der Schleim kann mit Daumen und Zeigefinger aus dem Scheideneingang entnommen werden. Kurz vor dem Eisprung bildet er beim Spreizen der Finger einen dünnen Faden.
  • Die Konsistenz des Muttermundes. Diese kann selbst ertastet werden. Direkt nach der Periode fühlt er sich fest und geschlossen an. In der Phase des Eisprungs öffnet er sich und wird weich.

Gesunde Ernährung für einen stabilen Hormonhaushalt

Auch eine ausgewogene Ernährung ist wichtig, wenn es in die Babyplanung geht. Denn wenn der Körper mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt ist, kann das die Chancen einer Schwangerschaft erhöhen. Dabei können sich manche Lebensmittel günstiger auswirken als andere: Den Ergebnissen einer Studie der Harvard-Universität zufolge sind beispielsweise Speisen mit gesunden Fetten empfehlenswert. Vor allem Omega-3-Fettsäuren helfen dabei, den Hormonhaushalt zu steuern, den Eisprung zu regulieren und so die Fruchtbarkeit zu erhöhen. Empfehlenswert sind außerdem ausreichend B-Vitamine, die zum Beispiel in Vollkornprodukten stecken, und Lebensmittel, die viel pflanzliches Eiweiß liefern.

Übrigens: Auch Männer sollten bei Kinderwunsch auf ihre Ernährung achten: Wer bewusst zu Obst, Gemüse und gesundem Getreide greift, kann seine Zeugungsfähigkeit positiv beeinflussen.

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Kinder­wunsch

Probleme mit der Zeugungsfähigkeit: Eine gesunde Ernährung hat Einfluss auf die Qualität der Spermien.

Folsäure als Prävention für Früh- und Fehlgeburten

Bereits vor der Schwangerschaft kann es sinnvoll sein, präventiv Folsäure (Vitamin B9) einzunehmen.  Das Vitamin ist nicht nur für die Zellteilung und Neubildung der Zellen unentbehrlich. Es ist auch erwiesen, dass es einen Schutz vor Früh- und Fehlgeburten sowie Missbildungen wie beispielsweise Neuralrohrdefekten bietet. Frauen, die zuvor hormonell verhütet haben, haben häufig einen schlechteren Folsäurehaushalt. Diesen gilt es jetzt aufzustocken. Welche Präparate hier geeignet sein können, sollte vorab einmal mit der behandelnden Ärztin oder dem Arzt abgeklärt werden.

BMI im Normalbereich

Wer unter Über- oder Untergewicht leidet, sollte spätestens bei akutem Kinderwunsch damit beginnen, zu einem geregelten Gewicht zu gelangen. Bei Frauen, die untergewichtig sind, können nämlich Periode und Eisprung ausbleiben. Das liegt daran, weil ihr Körperfettanteil so gering ist, dass Hormone nicht mehr im ausreichenden Maß produziert werden können. Aber auch Übergewicht bringt den Hormonhaushalt durcheinander und kann sich so negativ auf die Fruchtbarkeit auswirken. Studien haben außerdem gezeigt, dass Frauen, deren BMI vor der Schwangerschaft nicht im Normalbereich liegt, öfter mit Komplikationen während der Geburt zu kämpfen haben. Ausreichend Bewegung und eine ausgewogene Ernährung lohnen sich demnach für Mutter und Kind.

Ist die Schwangerschaft geglückt, beginnen neun aufregende Monate für die Familie. Was passiert Woche für Woche eigentlich genau im Bauch der Mutter? Was darf während der Schwangerschaft auf den Teller und wie lange ist Sporttreiben erlaubt? Insbesondere beim ersten Kind stellen sich den meisten Menschen etliche Fragen.

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Die Schwangerschafts-App "TK-Baby-Zeit" begleitet Paare in dieser Phase. Darin erfahren sie, wie sie sich als werdende Eltern bestmöglich vorbereiten und werden zudem über das Heranwachsen des Kindes, den weiblichen Körper und das Thema Geburt informiert.

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