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Das Thema Nachtruhe kann ein richtiges Reizthema bei Familien sein. Denn wenn das Kind nicht schläft, schlafen die Eltern meistens auch nicht. Ausreichender Schlaf ist jedoch wichtig und fördert die Entwicklung Ihres Kindes, denn der Körper arbeitet nachts weiter: Während der Ruhephase werden Hormone ausgeschüttet, die das Wachstum steuern. Gleichzeitig erneuern sich die Zellen, was die Immunabwehr stärkt. Dazu steigert Schlaf die Leistung des Gedächtnisses: Das Gehirn verarbeitet die Informationen, die am Tag aufgenommen werden, und speichert Gelerntes. Die Festplatte im Kopf wird sozusagen bereinigt und für den nächsten Tag wieder startklar gemacht.

Die Festplatte im Kopf wird bereinigt und für den nächsten Tag wieder startklar gemacht.

Jedes Kind schläft anders

Bei Neugeborenen ist der Schlaf noch sehr unregelmäßig, die Nächte werden für Eltern entsprechend chaotisch und anstrengend. Babys wachen nachts immer wieder kurz auf. Durchschlafen bedeutet daher, dass das Kind ohne Hilfe der Eltern wieder einschläft. Manche Babys lernen es von allein, andere benötigen dabei etwas mehr Unterstützung.

Erst ab dem vierten Lebensmonat pendelt sich ein gewisser Wach-Ruhe-Rhythmus ein, sodass langsam eine gewisse Schlafroutine einsetzt.

Je älter die Kinder werden, umso mehr nimmt der Tiefschlafanteil zu. Vor allem im Kindergartenalter schlafen sie besonders tief, weil sie extrem viel lernen und verarbeiten müssen. Nach der Pubertät werden die täglich neuen Informationen seltener, das Gehirn muss nachts also wieder weniger verarbeiten und das Schlafbedürfnis nimmt ab.

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Schlaf verstehen

Zur Erholung und zum Kräftetanken: Warum wir Schlaf und seine einzelnen Phasen brauchen.

Wie viel Schlaf brauchen Kinder?

Jedes Kind ist anders und hat andere Schlafgewohnheiten. Von Geburt an gibt es auch unter Babys bereits Lang- und Kurzschläfer, Frühaufsteher und Nachteulen. Im ersten Lebensjahr können sie bis zu 17 Stunden am Tag schlafen. Mit fortlaufendem Alter nimmt die reine Schlafenszeit zunehmend ab und gleicht sich den für Erwachsene empfohlenen acht Stunden immer mehr an.

Wichtig für einen ausgeglichenen Schlafrhythmus ist, dass Eltern die individuellen Bedürfnisse ihres Kindes erkennen und gezielt darauf eingehen.

Achten Sie auf Signale Ihres Kindes: Ist es häufig müde? Braucht es einen Mittagsschlaf? Oder ist es auch ohne Ruhephasen bis in den Abend aktiv? Wichtig für einen ausgeglichenen Schlafrhythmus ist daher, dass Eltern die individuellen Bedürfnisse ihres Kindes erkennen und gezielt darauf eingehen.

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Bindung macht Babys stark

Ab wann kann ein Kind durchschlafen? Vor dem sechsten Lebensmonat können Sie damit nicht rechnen. Oft dauert es noch länger.

Diese Tipps helfen Ihrem Kind beim Einschlafen

Um zur Ruhe zu kommen, brauchen Kinder einen Raum, in dem sie sich wohlfühlen. Quasi einen Rückzugsort, der Sicherheit und Geborgenheit bietet. Voraussetzung dafür sind eine gute Abdunkelung, die Vermeidung von Straßenlärm und auch Störgeräusche innerhalb der eigenen vier Wände.

Den Abend ruhig ausklingen lassen

Spätes Toben, Streitereien oder auch aufwühlende Filme helfen nicht, das Kind auf eine ruhige Nacht vorzubereiten. Sprechen Sie auch mit Ihrem Kind über eventuelle Probleme und helfen Sie, die Seele der Kleinen zu entlasten. Denn wer sich zu viele Gedanken macht, Ängste und Sorgen hat, schläft auch schlechter ein.

Eine gute Schlafhygiene und Rituale

Damit sind Dinge und Abläufe gemeint, die vorab dazu beitragen, den Schlaf ruhig und stabil zu gestalten. Das kann schon am Tag beginnen: Sorgen Sie dafür, dass sich Ihr Kind ausreichend bewegt, am besten an der frischen Luft. Das macht müde und sorgt für einen tieferen Schlaf. Geht es in Richtung Schlafenszeit, helfen Routinen Kindern ungemein runterzukommen. Feste Abläufe wie Zähne putzen, umziehen, Geschichten vorlesen, ein Gute-Nacht-Lied und gleichbleibende Zubettgehzeiten sind dabei nützlich.

Keine Videospiele, kein Fernsehen und kein Handy  vor dem Schlafengehen

Überreizung vermeiden

Generell sollten die Reize in der Stunde vor dem Schlafengehen reduziert werden. Dimmen Sie frühzeitig das Licht, vermeiden Sie laute Geräusche, Medienkonsum und gerade Bildschirmnutzung sollten heruntergefahren werden. Das bedeutet: keine Videospiele, kein Fernsehen und kein Handy mehr vor dem Schlafengehen, denn das wühlt Kinder in den Abendstunden zusätzlich auf. Auch über den Tag hinweg sollte diese Reizüberflutung eingeschränkt werden. Zu viele Einflüsse können dann abends nicht mehr verarbeitet werden und das Einschlafen fällt schwerer.

Abschalten und Runterkommen per App

Mit der Mental-Health-App Aumio können Kinder nicht nur nach Anleitung meditieren, sondern lernen auch, wie sie nach Stress und Aufregung wieder runterkommen können. Verschiedene kindgerechte Online-Kurse helfen dabei, aufmerksamer zu werden oder impulsives Verhalten besser zu kontrollieren. Dazu bietet die App, die vorrangig für Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren gedacht ist, einen Yoga-Kurs, Atem- und Sinnesübungen sowie Einschlafhilfen.

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App Aumio

Entspannung für Kinder - mit der App Aumio gelingt es. Mit kindgerechten Videos und Audios für mehr Gelassenheit und Ruhe.