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Wird das Familienglück um ein weiteres Kind ergänzt, bedeutet das nicht nur eine Umstellung für die Eltern, sondern auch für die Geschwister des Neuankömmlings. Häufig gehen Müttern und Vätern die verschiedensten Gedanken durch den Kopf: Wie bereiten wir die ersten Kinder auf die Geburt vor und wie gehen wir am besten mit Eifersucht auf das Baby um? Wie ändert sich der Alltag mit dem Nachwuchs?

Erstgeborene: Gute Vorbereitung ist alles

Vor allem Kinder, die bislang noch kein Geschwisterchen hatten, stehen bei der Ankunft eines neuen Babys vor einer ganz neuen Rolle: Sie werden erstmals großer Bruder oder große Schwester. Kleine Kinder sind oft noch sehr sensibel und können ihre Emotionen nicht in Worte fassen. Die Reaktionen auf die freudige Nachricht des Nachwuchses fällt daher ziemlich unterschiedlich aus. Das kann von Begeisterung bis Trauer reichen.

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Erste Hilfe gegen Eifersucht

Wenn die Geburt des neuen Babys bevorsteht, haben die Eltern - anders als ihre ersten Kinder - den Vorteil, bereits mit den meisten Situationen vertraut zu sein. Die Kleinen müssen dagegen erst lernen, nun nicht mehr alleiniger Mittelpunkt für Mama und Papa zu sein. Deshalb benötigen die großen Geschwister gerade in der ersten Phase oft eine Extraportion Liebe, um sich nicht vernachlässigt zu fühlen. Trotzdem kommt es nicht selten vor, dass sie eifersüchtig auf das Baby sind. Was Eltern gegen dieses Gefühl tun oder wie sie es sogar vermeiden können:

Feste Rituale

Besonders wichtig, um frisch gebackenen Geschwisterkindern Halt und Sicherheit zu vermitteln, ist das Festhalten an Ritualen wie zum Beispiel das Vorlesen einer Gute-Nacht-Geschichte oder gemeinsame Kuscheleinheiten vor dem Einschlafen. Selbst, wenn die älteren Kinder nun mehr Zeit mit dem Vater, den Großeltern oder engen Freunden verbringen, weil ihre Mama naturgemäß viel mit dem Stillen des Babys beschäftigt ist, können solche Routinen dazu führen, dass Verlustängste minimiert und Eifersucht auf das Neugeborene sogar verhindert werden. Wichtig zu wissen: Erst im Alter von etwa drei Jahren erkennen Kinder sich als unabhängig von der Mutter lebendes Wesen. Bis dahin durchlaufen sie verschiedene Phasen eines Abnabelungsprozesses. Insbesondere die emotionalen Bedürfnisse ganz kleiner Kinder sollten daher besonders gut im Auge behalten werden.

Die "Großen" miteinbeziehen

Ab einem bestimmten Alter können große Geschwister schon ein wenig bei der Betreuung des Babys mitwirken. Ob beim Wickeln helfen oder den Body aussuchen - nehmen Sie die großen Geschwister bei der Versorgung des Babys mit, wo es nur geht. So entwickeln größere Kinder ein Verständnis dafür, wie viel Arbeit es manchmal bedeutet, das Neugeborene zu verpflegen. Und wieso die Mama manchmal keine Zeit zu spielen hat. Gemeinsame Baby-"Arbeit" stärkt zudem das Zusammengehörigkeitsgefühl und macht oft auch Spaß.

TK-Geschwister-Guide

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Wie Sie Kinder von Beginn an darauf vorbereiten, eine gute Beziehung zueinander aufzubauen und wie die Kennenlernphase reibungslos verläuft, erfahren Sie in unserem TK-Geschwister-Guide
Darin erhalten Sie außerdem hilfreiche Tipps, wie sie ihren "Großen" die Ankunft des Neugeborenen kindgerecht vermitteln und schon Ein- und Zweijährige in die Schwangerschaft miteinbeziehen.

Sie profitieren von mehr Erfahrung

Der große Vorteil beim Nachwuchs Nummer zwei, drei oder vier ist: Sie sind als Eltern bereits ein eingespieltes Team und haben durch ihre ersten Kinder schon einiges an Erfahrung sammeln dürfen. Wickeln, Stillen und Co. sind für Sie alles andere als Neuland - Sie haben bereits in vielerlei Hinsicht Routine. Das erleichtert den Familienalltag mit dem Neugeborenen enorm. Auch einem Schnupfen oder einer harmlosen Erkältung des Babys können Sie mit wesentlich mehr Gelassenheit begegnen als bei Ihren ersten Kindern.

Jedes Kind ist anders

Jeder Mensch ist individuell. Das gilt natürlich auch für die Kleinsten unter uns. Während seine Geschwister vielleicht lebhafte Wirbelwinde sind, kann das Neugeborene durchaus introvertiert und schüchtern sein. Dementsprechend unterschiedlich sind die Bedürfnisse einzelner Kinder. Hierbei ist es wichtig, dass Eltern ihre Kinder genau beobachten und ihnen je nach Persönlichkeit viel Abwechslung oder verlässliche Ruhezeiten bieten.

Wachsender Aufwand

Zwei Kinder bedeuten doppeltes Glück, aber häufig auch den doppelten Aufwand. Auch dritte oder vierte Kinder sorgen sowohl für ein Mehr an Freude als auch für ein Mehr an Aufgaben für ihre Mütter und Väter. Fest steht: Jedes Kind braucht die Aufmerksamkeit und Liebe seiner Eltern . Mit einem Neugeborenen kann es aber schon mal zu Engpässen kommen. Etwa, wenn ein Kind pünktlich in die Kita gebracht werden muss, ein anderes aber gerade gestillt werden will. Dazu kommen viele neue Termine - vom Kinderarzt- bis zum Hebammenbesuch, die mit allen anderen Verpflichtungen und Verabredungen, die bereits auf der Familienagenda stehen, koordiniert werden wollen.

Entsprechend der Anzahl der Kinder nimmt daher die Zeit, die Eltern für sich selbst haben, immer ein wenig mehr ab. Gerade wenn der Nachwuchs etwas älter wird und unterschiedlichen Interessen und Hobbys nachgeht, sind gute Organisation und gutes Zeitmanagement wichtig.

Auch wenn der Alltag mit mehreren Kindern stressig werden kann: Geschwister sind immer ein Geschenk, sowohl für jüngere als auch für ältere Kinder. Sie lernen mit neuen Herausforderungen umzugehen - und mit jeder Vergrößerung der Familie wächst auch die Liebe füreinander.

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Familie und Stress

Ob in der Schule, beim Sport oder in der Familie: Auch Kinder können Stress haben. So können Sie Ihrem Nachwuchs helfen.