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Auf den ersten Blick wirkt Stand-Up-Paddling (SUP) kinderleicht. Doch lassen Sie sich nicht täuschen - auch beim SUP gibt es einige Aspekte, die Sie beachten müssen. Heindl erklärt: "SUP ist ein Wassersport. Gute Schwimmkenntnisse und eine Routine im Umgang mit Wasser und Wetter sind unbedingt notwendig. Das Erlernen der richtigen Paddeltechnik bringt zudem mehr Spaß und Sicherheit."

Wind, Wellen, Strömung oder Boote können Paddlern schnell gefährlich werden. Eine Leash (Verbindungsleine zum Board) und eine Schwimmweste sollten Sie deshalb immer tragen.

Die Ausrüstung

Welches Board ist bloß das richtige? Allgemein lässt sich das nicht sagen. Entscheidend ist, welche Ziele Sie erreichen möchten (Hobby oder Wettkampf), auf welchen Gewässern Sie fahren und mit welchem Gewicht Sie das Board belasten. Das Paddel sollte mindestens so lang sein, wie Sie groß sind (Körpergröße plus maximal 30 Zentimeter).

Auch wenn Sie schon ein bisschen fahren können, sollten Sie niemals Straßenkleidung tragen. Beim Fall ins Wasser saugt sich diese schnell voll und kann Sie nach unten ziehen. Besser geeignet ist lockere Sportkleidung ohne Naturfaser, Badebekleidung oder ein dünner Neoprenanzug. Profis tragen bei kühlen Temperaturen spezielle SUP-Trockenanzüge.

Die ersten Schritte

"Um die ersten Paddelschläge in Ruhe zu üben, ohne auf das Gleichgewicht achten zu müssen, ist das Knien optimal. Außerdem lernt man hier gleich, dass ein tiefer Schwerpunkt mehr Stabilität bringt. Auf das Sitzen sollte man gänzlich verzichten", empfiehlt Heindl vom SUP CLUB. Zum Aufzustehen platzieren Sie Ihre Knie zunächst beidseitig des Griffs. Dort ist der stabilste Punkt auf dem Board. Danach können Sie sich vorsichtig aufrichten. Die Knie halten Sie leicht gebeugt und das Paddelblatt nach vorne orientiert. Anfänger stehen häufig zu gerade und steif auf dem Board.

Oft wird auch das Paddel falsch gehalten - nämlich das Paddelblatt nach hinten orientiert - oder der Paddelschlag wird zu lange hinter den Körper gezogen.

Die richtige Technik

"Typische Steuerschläge sind der Bogenschlag vorwärts und rückwärts, der Ziehschlag und der Crossbow", erklärt Heindl. Außerdem wichtig: der Stoppschlag, um in Gefahrensituationen schnell zu bremsen. Hierfür tauchen Sie das Paddel auf Höhe der Füße ins Wasser und ziehen dieses nach vorne.

Wenn Sie ins Wasser fallen kommen Sie folgendermaßen zurück aufs Board: Schwimmen Sie an eine Seite und ziehen Ihren Oberkörper auf das Board. Dann drehen Sie sich so, dass Sie auch mit den Beinen auf dem Board liegen. Aus dieser Position können Sie sich mit den Armen hochdrücken, bis Sie wieder beidseitig neben dem Griff knien.

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SUP mal anders

SUP-Yoga, oder auch Yoga on water, ist Yoga auf dem SUP-Board. Das ist eher anspruchsvoll, da der Untergrund schaukelt. Einige Übungen können jedoch auch Anfängern gelingen.

Beim SUP-Wellenreiten steht der Paddler bereits beim Anpaddeln auf dem Board und kann direkt in die Welle starten. Wie beim Wellenreiten platzieren Sie ihr Standbein vorne, doch anstatt geradeaus zu fahren, befahren Sie die Welle von einer Seite bis zur anderen.

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