Warum ist eine ärztliche Zweitmeinung sinnvoll?

  • Sie können unnötige und belastende Operationen vermeiden.
  • Ihnen werden die Risiken der geplanten Behandlung sowie Behandlungsalternativen aufgezeigt - so werden Zweifel beseitigt.
  • Sie erhalten in kurzer Zeit eine objektive Meinung von Fachexperten.

Daten belegen: Bei vier von fünf Patienten, die in der Vergangenheit eine Zweitmeinung zu einer anstehenden Rücken-Operation in einem unserer kooperierenden Schmerzzentren einholten, waren die Eingriffe nicht notwendig.

Haben Patienten Anspruch auf eine ärztliche Zweitmeinung?

Ja. Das Gesetz sieht ein geregeltes Verfahren zur Zweitmeinung vor. Neu ist, dass der Arzt zehn Tage vor Eingriff aktiv auf die Möglichkeit der Zweitmeinung hinweisen muss - für die Gebärmutterentfernung und Mandeloperation (ohne Krebs).

Wer trägt die Kosten?

Für alle Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung besteht das Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung bei den entsprechenden Krankheiten (siehe oben), die Kosten tragen die Krankenkassen.

Allerdings bietet die Techniker ihren Versicherten mehr. Mit unserer Unterstützung erhalten Sie mehr Sicherheit vor großen Eingriffen an Rücken, Hüfte, Schulter, Knie.

Die Techniker bietet Ihnen zwei besondere Zweitmeinungsangebote

Online-Zweitmeinung zu Knie-, Hüft- und Schultergelenk- sowie Rücken-OPs - digital oder per Post, schnell und einfach

Über die Medexo GmbH können TK-Versicherte eine Online-Zweitmeinung bei anstehenden stationären Rücken-, Knie-, Hüft- und Schultergelenk-Eingriffen einholen. Unabhängig von Ihrem Wohnort haben Sie so die Möglichkeit innerhalb von zehn Werktagen eine fundierte ärztliche Zweitmeinung online zu erhalten, auf Wunsch auch per Post.

So nutzen Sie das Zweitmeinungsangebot

Die Techniker bietet dieses Angebot in Kooperation mit Medexo an. Bitte füllen Sie auf dem Medexo-Portal den Fragebogen aus und laden Ihre Befunde, ggf. Bildgebung und andere wichtige Unterlagen hoch. Medexo bestätigt Ihnen, dass die Unterlagen vollständig sind und wann der Experte Ihre Zweitmeinung fertig erstellt hat. Wenn Sie möchten, können Sie die Unterlagen auch per Post anfordern, das dauert dann etwas länger als online.

Zweitmeinung zu Rücken-, Knie-, Hüft- und Schultergelenk-OPs in einem von rund 30 Schmerzzentren

Die Techniker hat bundesweit einen Vertrag mit ausgewählten Schmerzzentren geschlossen, die sich auf die Behandlung von Rücken- und Gelenkerkrankungen spezialisiert haben. So erhalten Sie eine fundierte zweite Meinung.

So nutzen Sie das Zweitmeinungsangebot

Bei Ihnen ist in nächster Zeit eine stationäre Operation an Hüfte oder Schulter, dem Knie oder der Wirbelsäule geplant? Wenn Sie das Zweitmeinungsangebot nutzen möchten, erhalten Sie eine Überweisung von Ihrem Arzt an ein entsprechendes Schmerzzentrum.

Sie können natürlich auch ohne Überweisung eine zweite Meinung einholen. Bringen Sie dafür die "Verordnung zur Krankenhausbehandlung" oder "Überweisung zur Operation" mit. Bei Bedarf erhalten Sie einen Termin innerhalb von zwei Tagen.

Im Schmerzzentrum klären die Ärzte und Therapeuten mit Ihnen gemeinsam, ob der geplante stationäre Eingriff notwendig ist. Ihre Untersuchungsbefunde und Röntgenbilder bringen Sie bitte zu diesem Termin mit.

Persönliche Beratung

Wünschen Sie zu einem unserer Zweitmeinungsangebote eine persönliche Beratung, dann wenden Sie sich bitte an unsere Spezialisten oder senden uns eine Beratungsanfrage per E-Mail.

Was müssen Sie beachten?

Der erstbehandelnde Arzt, der die Indikation stellt, muss Sie mündlich über die Möglichkeit der Zweitmeinung aufklären. Das sollte so rechtzeitig erfolgen, dass Sie eine Entscheidung über die Einholung der Zweitmeinung wohl überlegen können.

Wenn Sie sich entschieden haben, eine Zweitmeinung einzuholen, dann informieren Sie Ihren behandelnden Arzt und bitten ihn um die Aushändigung von Berichten wie MRT, Röntgenbildern und Laborwerten. So können Doppeluntersuchungen und Kosten vermieden werden. Sie haben nach § 630g BGB ein Recht auf Kopien der Patientenakte und Befunde. Allerdings können für Kopien geringfügige Kosten anfallen, die selbst zu tragen sind und nicht von der Techniker erstattet werden.