Die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung, auch Zahnprophylaxe genannt, können Sie einmal pro Kalenderhalbjahr auf unsere Kosten durchführen lassen. Zwischen den Untersuchungen müssen jeweils mindestens vier Monate liegen.

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Zahnvorsorgeuntersuchung im Bonusheft eintragen lassen

Lassen Sie Ihre Vorsorgeuntersuchungen vom Zahnarzt im sogenannten Bonusheft bescheinigen. Bei regelmäßiger Teilnahme an den Vorsorgeuntersuchungen in mindestens fünf aufeinanderfolgenden Jahren vor Beginn der Behandlung sichern Sie sich im Bedarfsfall einen höheren Zuschuss zu den Kosten für Zahnersatz.

Regelmäßig heißt: 

  • Erwachsene: mindestens eine Untersuchung im Kalenderjahr, die im Bonusheft eingetragen wird
  • Kinder und Jugendliche ab 12: eine Vorsorgeuntersuchung pro Kalenderhalbjahr, die im Bonusheft eingetragen wird. Zwischen den Untersuchungen muss ein Abstand von mindestens vier Monaten liegen.

Gut fürs TK-Bonusprogramm

Die zahnärztliche Vorsorgeuntersuchung gilt als Maßnahme, für die Sie einen Bonus im TK-Bonusprogramm  erwerben können.

Das wird bei der Zahnprophylaxe gemacht

Bei der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung wird die Mundhöhle eingehend untersucht, um eventuelle Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten festzustellen.

Einmal pro Kalenderjahr ist auch das Entfernen von Zahnstein über die TK-Gesundheitskarte möglich.

Des Weiteren kann alle zwei Jahre der Zahnhalteapparat ausführlich auf eventuelle Erkrankungen  untersucht werden. Dabei wird ein sogenannter Parodontaler Screening Index (PSI) des Zahnfleisches erhoben.

Der Zahnarzt entscheidet, ob weitergehende Untersuchungsmethoden, wie zum Beispiel eine Vitalitätsprüfung oder Röntgenaufnahmen, erforderlich sind. 

Im Gegensatz dazu werden bei der Professionellen Zahnreinigung (PZR) Zahnbeläge und oberflächliche Zahnverfärbungen entfernt und die Zähne poliert und fluoridiert. Zur PZR gehört auch die individuelle Beratung über die Zahnpflege zu Hause. Die PZR ist keine Kassenleistung und muss daher selbst bezahlt werden.