Künstliche Befruchtung

Als TK-Versicherte unterstützen wir Sie mit einer Übernahme von 50 Prozent der Kosten für eine künstliche Befruchtung. Sind beide Ehepartner bei der TK versichert, erhalten Sie nochmal einen zusätzlichen Zuschuss.

 

Welche Kosten übernimmt die TK?

Wir übernehmen 50 Prozent der Behandlungskosten für die künstliche Befruchtung beim TK-versicherten Ehepartner. Das gilt auch für die in diesem Zusammenhang verordneten Arzneimittel. Der TK-Anteil wird direkt über die Versichertenkarte abgerechnet.

 

Die TK leistet mehr

Sind beide Ehepartner bei der TK versichert, können Sie von unserer Mehrleistung profitieren.

 

Wir übernehmen dann für bis zu drei Versuche je Versuch zusätzlich 250 Euro. TK-versicherte Ehepaare erhalten also bis zu 750 Euro extra für die künstliche Befruchtung. Diese Zusatzleistung kann sowohl für eine In-vitro-Fertilisation, kurz IVF, als auch für die Intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI, in Anspruch genommen werden.

 

Für den Zuschuss schicken Sie bitte die Originalrechnung Ihres Eigenanteils zusammen mit Ihrer Bankverbindung an folgende Anschrift:

 

Techniker Krankenkasse

20905 Hamburg

Unter welchen Voraussetzungen übernimmt die TK die Kosten?

Damit wir uns an den Kosten für eine künstliche Befruchtung beteiligen können, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:

  • Die TK muss den Behandlungsplan vor Beginn der Behandlung genehmigen.
  • Das Paar muss verheiratet sein.
  • Es dürfen nur Ei- und Samenzellen der Ehepartner verwendet werden.
  • Beide Ehepartner müssen mindestens 25 Jahre alt sein. Die Frau darf zum Zeitpunkt der künstlichen Befruchtung noch nicht 40 Jahre alt und der Mann noch nicht 50 Jahre alt sein.

Zusätzlich muss der Arzt gute Chancen sehen, dass die Frau durch die künstliche Befruchtung schwanger wird. Nach drei erfolglosen Versuchen ist die Aussicht auf eine Schwangerschaft nicht mehr wahrscheinlich.

 

Ob die medizinischen Voraussetzungen für eine künstliche Befruchtung vorliegen, beurteilt der Arzt.

Können wir noch weitere Zuschüsse bekommen?

Eventuell zahlen Bund und Länder weitere Zuschüsse. Informationen dazu erhalten Sie auf der Seite des:

Den Rest muss das Paar selbst aufbringen.

Welche Behandlungsmethoden gibt es?

Neben der Insemination sind die beiden häufigsten Behandlungsmethoden die In-vitro-Fertilisation, kurz IVF, und die Intracytoplasmatische Spermieninjektion, kurz ICSI.

 

Bei der IVF werden nach verschiedenen vorangegangenen Behandlungsschritten eine oder mehrere Eizellen außerhalb des Körpers "in einem Glas" befruchtet - daher der Name "in vitro". Anschließend überträgt der Arzt maximal drei befruchtete Eizellen mit einem dünnen Kunststoffschlauch wieder in die Gebärmutter.

 

Unter bestimmten Umständen funktioniert diese Methode jedoch nicht. Sind die Spermien etwa zu unbeweglich, schaffen Sie es nicht alleine, in die Eizelle einzudringen. In dem Fall kann Ihr Arzt die ICSI durchführen. Hierbei injiziert der Arzt das Spermium mit einer sehr feinen Nadel direkt in die Eizelle.