Deutschland ist wichtigster Handelspartner Griechenlands - deutsche Unternehmen zählen dort zu den wichtigsten Investoren. Entsprechend hoch ist die Zahl der deutschen Arbeitnehmer, die in das Land kommen, um zu arbeiten oder geschäftliche Besuche abzustatten.

Deutsche Staatsbürger genießen in Griechenland die Freizügigkeit als Arbeitnehmer - sie müssen lediglich einen gültigen Personalausweis oder einen Reisepass mit sich führen, wenn sie nach Griechenland einreisen. Dauert der Aufenthalt länger als drei Monate, ist eine Registrierung bei einer Polizeistation erforderlich. Voraussetzung für eine längere Aufenthaltserlaubnis ist unter anderem die Erwerbstätigkeit. 

Die Aufenthaltserlaubnis wird zunächst für fünf Jahre mit Option auf Verlängerung erteilt. Ihr Mitarbeiter erhält anschließend eine persönliche Registriernummer im Steuerregister (AFM) für die Steuerbehörden und für die Sozialversicherungsbehörden (AMKA). 

Aktuelle Hinweise zu Reisen nach Griechenland finden Sie auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

So­zi­al­ver­si­che­rung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter in das EU-Ausland, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Dafür muss vom Arbeitgeber im Vorfeld ein Antrag beim jeweiligen Sozialversicherungsträger gestellt werden. Das Formular sowie weitere wichtige Informationen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA). Hier erhalten Sie auch das PDF-Merkblatt Arbeiten in Griechenland - eine kompakte Zusammenfassung aller wichtigen Informationen zum Thema Sozialversicherung.

Seit Januar 2018 kann der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) elektronisch gestellt werden. Im Jahr 2019 wird dieses Verfahren für Arbeitgeber verpflichtend.