So profitieren Arbeitgeber weiterhin von der EU-Verordnung EG 883/2004, die unter anderem das Sozialversicherungsrecht bei im Voraus befristeten Auslandseinsätzen regelt.

Was die Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt betrifft, gelten ebenfalls die bisherigen Regeln der Freizügigkeit bis zum 31. Dezember 2020 weiter. Deutsche Staatsangehörige können bis zu diesem Datum ohne Einschränkungen mit einem gültigen Personalausweis oder Reisepass ins Vereinigte Königreich einreisen. Weitere Informationen erteilen die Deutschen Auslandsvertretungen im Vereinigten Königreich.

EU-Bürger, die bereits in Großbritannien leben und weiterhin bleiben möchten, müssen bis zum 30. Juni 2021 einen sogenannten "Settled Status" beantragen und dürfen keine schweren Straftaten begangen haben. 

Sozialversicherung

Bis mindestens zum Ende der Übergangsphase (31. Dezember 2020) gilt: Entsenden Sie einen Mitarbeiter nach Großbritannien oder Nordirland, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Um einen entsprechenden Nachweis darüber zu erhalten, muss der Arbeitgeber im Vorfeld einen Antrag auf die Bescheinigung A1 beim zuständigen Sozialversicherungsträger stellen. Dies ist ausschließlich elektronisch möglich - entweder über ein zertifiziertes Entgeltabrechnungsprogramm oder über sv.net

Eine Besonderheit bei Entsendungen ins Vereinigte Königreich gilt für Mitarbeiter, die nicht die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates haben: Für sie muss ein gesonderter Antrag an den Sozialversicherungsträger gestellt werden. Die zu entsendende Person ist bei der Techniker versichert? Dann füllen Sie zur Prüfung einfach den Antrag auf Entsendung für Drittstaatsangehörige (PDF, 1,0 MB)  aus und senden diesen an uns. Bei eiligen Entsendungen können Sie auch den Fax-Service der Techniker nutzen.

Auf der Webseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) erhalten Arbeitgeber und Arbeitnehmer ausführliche Informationen zum Brexit

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