Binnen einer Frist von drei Monaten muss Ihr Mitarbeiter beim Ausländeramt oder bei der Polizei die Eintragung in das Zentrale Ausländerregister (Registro Central de los Extranjeros) beantragen. Das Amt stellt eine Eintragungsbescheinigung aus, in der die sogenannte Identifikationsnummer für Ausländer (Número de Identificación de Extranjeros, kurz NIE) aufgeführt ist.

Ausführliche Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei EURES, dem europäischen Portal zur beruflichen Mobilität. Das Auswärtige Amt hält Sie außerdem über die aktuellen Reise- und Sicherheitsbedingungen auf dem Laufenden.

Sozialversicherung

Da Spanien ein Mitgliedsland der Europäischen Union ist, gelten für Ihre entsandten Mitarbeiter dort weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften über die soziale Sicherheit. Dies ist in der Verordnung EG 883/2004 geregelt und gilt für eine Beschäftigung von bis zu 24 Monaten. Um die Weiterversicherung in Deutschland zu gewährleisten, sollten Arbeitgeber vor der Abreise den Fragebogen "Entsendung nach Spanien" der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) herunterladen und ausgefüllt an den Sozialversicherungsträger schicken. Wichtige Informationen erhalten Sie außerdem in der Broschüre Arbeiten in Spanien der DVKA.

Seit Januar 2018 kann der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) elektronisch gestellt werden. Im Jahr 2019 wird dieses Verfahren für Arbeitgeber verpflichtend.