Ein Vor- oder Nachpraktikum, das in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben ist, gilt als Teil einer betrieblichen Ausbildung. Der Praktikant ist dadurch als Auszubildender versicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung - selbst dann, wenn er kein Entgelt erhält. 

Weitere Details

Ist das der Fall, übernehmen Sie als Arbeitgeber seine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Sie berechnen diese Beiträge aus einem fiktiven Entgelt von einem Prozent der monatlichen Bezugsgröße. 2019 liegt die Bezugsgröße bei 3.115 Euro monatlich. Ist der Praktikant nicht familienversichert, muss er sich außerdem in einer besonderen Kranken- und Pflegeversicherung für Praktikanten versichern. 

Bei einem Vor- und Nachpraktikum besteht Umlagepflicht zur U1/U2.

Handelt es sich um einen ausländischen Praktikanten, finden Sie Hinweise zur Sozialversicherungspflicht in unserem Themenuniversum  Ausland .