In der Corona-Krise sind Sonderzahlungen für Beschäftigte, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 30. Juni 2021 geleistet werden, bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei.

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Arbeitgeber können ihren Beschäftigten Beihilfen und Unterstützungen bis zu einem Betrag von 1.500 Euro steuer- und SV-beitragsfrei auszahlen oder als Sachleistungen gewähren. Zunächst galt dies für Sonderleistungen, die Beschäftigte zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Dezember 2020 erhielten. Nun wurde diese Frist bis zum 30. Juni 2021 verlängert.

Voraussetzung ist, dass die Beihilfen und Unterstützungen zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn geleistet werden. Es ist dabei unerheblich, ob die Leistungen monatlich oder als Einmalzahlung gewährt werden. 

Die steuerfreien Leistungen müssen im Lohnkonto aufgezeichnet werden. Andere Steuerbefreiungen und Bewertungserleichterungen bleiben davon unberührt.

Mit der Steuer- und Beitragsfreiheit der Sonderzahlungen wird die besondere und unverzichtbare Leistung der Beschäftigten in der Corona-Krise anerkannt.

Die sogenannte "Corona-Zulage" oder "Corona-Prämie" ist nicht branchengebunden. Sie kann von jedem Arbeitgeber ohne Abgabeverpflichtung gezahlt werden. 

BMF zu Steuern während "Corona"

Weitere Informationen zu steuerrechtlichen Fragen während der Corona-Krise finden Sie auf der Internetseite des Bundesministeriums der Finanzen (BMF).