Früh­er­ken­nung für Kinder - das passiert bei der U7

Die U7 findet im 21. bis 24. Lebensmonat statt, also etwa im Alter von zwei Jahren. Frühestens kann sie im 20. Monat erfolgen, spätestens im 27. Monat.

In der Untersuchung fragt der Arzt, wie schon in den Untersuchungen zuvor, nach Auffälligkeiten wie Krampfanfällen, Schwierigkeiten beim Trinken und Essen, Erbrechen, Schluckstörungen, Durchfall, Verstopfung oder anderen Störungen bei der Verdauung, Problemen beim Wasserlassen oder häufigen Infektionen. Er fragt auch nach entwicklungsgefährdenden Erkrankungen und Operationen seit der letzten Früherkennungsuntersuchung, spricht mit den Eltern über die Fluoridprophylaxe für gesunde Zähne und checkt den Impfstatus.

Außerdem prüft er den Entwicklungsstand des Kindes. Er fragt zum Beispiel:

  • Spricht das Kind altersgemäß? Verwendet es zum Beispiel Zweiwortsätze oder spricht es in der dritten Person wie "Peter essen"?
  • Versteht es Sprache altersgemäß? Zeigt es zum Beispiel auf die Nase oder andere Körperteile, wenn man es danach fragt? Befolgt es einfache Aufforderungen?
  • Gibt es Verhaltensauffälligkeiten, etwa Schlafstörungen?
  • Kann es über längere Zeit frei und sicher gehen?
  • Kann es Treppen steigen, wenn es sich am Geländer festhält?​​​​​​​

Schließlich untersucht der Arzt das Kind eingehend körperlich wie in den Untersuchungen zuvor.