Der Anstieg der Gesamtfehlzeiten 2018 um 2,5 Prozent resultiert dabei in erster Linie aus einer Zunahme der Anzahl der gemeldeten Arbeitsunfähigkeitsfälle. Hinsichtlich der Krankheitsdauer pro Arbeitsunfähigkeitsfall  war nur eine marginale Veränderung zu verzeichnen.

Es wurden 2018 also mehr Arbeitsunfähigkeitsfälle als 2017 gemeldet, die 2018 ebenso lange dauerten wie im Vorjahr.

Der Krankenstand von 4,25 Prozent für das Jahr 2018 entspricht einer erkrankungsbedingten Fehlzeit von durchschnittlich 15,49 Tagen bei einer durchgängig versicherten Erwerbsperson. Die Fehlzeiten sind damit pro Person um durchschnittlich 0,38 Tage von 2017 auf 2018 gestiegen.

Auf 100 Erwerbspersonen gerechnet, wurden also 2018 durchschnittlich 38 erkrankungsbedingte Fehltage mehr als im Vorjahr erfasst. Dies entspricht dem oben genannten relativen Anstieg der gemeldeten Fehlzeiten gegenüber dem Vorjahr von 2,5 Prozent.

In unserer "Kurzübersicht Fehlzeiten" geben wir Ihnen eine kompakte Zusammenfassung der wichtigsten Daten.

Kurzübersicht Fehlzeiten 2019

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