Basis für die Studie ist eine bevölkerungsrepräsentative Forsa-Umfrage, für die bundesweit 1.000 Menschen ab 18 Jahren befragt wurden. Es zeigt sich, dass der subjektiv empfundene Stress bei den Menschen in den vergangenen Jahren noch einmal signifikant zugenommen hat. 

Stresserleben nimmt weiter zu

Im Vergleich zu unserer ersten Studie von 2013 verzeichnen wir bei den häufig Gestressten einen Anstieg von 30 Prozent. Während 2013 noch 20 Prozent der Befragten angaben, häufig Stress zu erleben, waren es 2016 bereits 23 Prozent. 2021 ist dieser Anteil auf 26 Prozent gestiegen.  

Stressfaktor Nummer eins ist der Bereich Beruf, Schule, und Studium. Das gaben 47 Prozent der Befragten als Stressgrund an. Es folgen hohe Ansprüchen an sich selbst (46 Prozent), eine schwere Krankheit von jemandem, der einem nahesteht (31 Prozent), Konflikte mit nahestehenden Personen (26 Prozent), ständige Erreichbarkeit durch Handy und soziale Medien (25 Prozent) sowie zu viel Freizeitstress (24 Prozent).

Arbeitsbedingungen stressen besonders

Am Arbeitsplatz - dem Stressor Nummer eins - sind es vor allem die Arbeitsbedingungen, die krank machen. Zu den Hauptbelastungsfaktoren der Beschäftigten gehören: zu viel Arbeit (32 Prozent), Termindruck (32 Prozent), Unterbrechungen (28 Prozent), Informationsflut (23 Prozent) und schlechte Arbeitsbedingungen (19 Prozent).

Um für mehr Ausgleich im Alltag zu sorgen, haben die Menschen unterschiedliche Strategien. Die Top fünf der Antworten sind: Hobbys (80 Prozent), Spazierengehen oder Gartenarbeit (77 Prozent), gemütlich Faulenzen (71 Prozent), Musizieren oder Musik hören (69 Prozent) sowie Treffen im Freundeskreis und mit der Familie (68 Prozent).

Entspann Dich, Deutsch­land

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