Vielfalt strategisch nutzen - Teams zukunftssicher machen
Vielfalt im Unternehmen ist kein Selbstläufer - aber richtig gestaltet ein echter Erfolgsfaktor. Wie Sie mit gezieltem Diversity-Management das volle Potenzial Ihrer Teams ausschöpfen und damit Ihr Unternehmen stärken, zeigt Prof. Bertolt Meyer in der TK-Workshop-Reihe Vielfalt gewinnt.
Diversity-Management gehört heute in vielen Unternehmen bereits zum festen Bestandteil moderner Unternehmensführung. Doch echte Vielfalt bedeutet mehr, als nur internationale Teams zu haben.
Mehr Diversität allein macht Unternehmen nicht automatisch erfolgreicher - das betont der Psychologe Prof. Bertolt Meyer von der TU Chemnitz. Entscheidend ist, wie Unternehmen mit Vielfalt umgehen.
Vielfalt als strategischer Erfolgsfaktor: von Haltung zu Handlung
Mit einer klaren Strategie lässt sich die Innovationskraft unterschiedlicher Perspektiven aktiv nutzen. Divers besetzte Teams entwickeln kreativere Lösungen, verstehen Kund:innen besser und machen das Unternehmen langfristig widerstandsfähiger.
Gleichzeitig bringen Unterschiede auch neue Herausforderungen mit sich - etwa in der Zusammenarbeit oder Führung.
Risiken minimieren, Potenziale entfalten
Gutes Diversity-Management heißt: bewusst steuern, statt nur reagieren. Es hilft, Konflikte früh zu vermeiden, Bindung zu stärken und Vielfalt effektiv einzusetzen.
So werden Teams nicht nur bunter, sondern auch belastbarer, innovativer und erfolgreicher - zum Vorteil des ganzen Unternehmens und es ist ein wichtiger Schritt, um zukunftssicher zu agieren.
Chancen und Risiken der Diversität in Unternehmen
Verteilung im Team unter der Lupe
In seiner Forschung zeigt Prof. Bertolt Meyer, welchen Einfluss das Wie der interkulturellen Teamzusammensetzung hat.
"Man sollte sich zum Beispiel die Frage stellen: Wie ist die Diversität denn innerhalb des Teams verteilt? Arbeiten 2 männliche deutsche HR-Mitarbeiter mit 2 US-amerikanischen weiblichen R&D-Verantwortlichen in einem Team zusammen, so würde man es als divers bezeichnen. Allerdings sind unbemerkt homogene Subgruppen entstanden, die allein aufgrund der Zusammenstellung zu Konflikten führen können", erklärt Meyer.
Solche "Gruppenbruchlinien" früh erkennen hilft, Missverständnisse und Produktivitätsverluste zu vermeiden.
Meyer empfiehlt ein klares Diversitätsklimas mit normativer Kraft - nach dem Motto: "So machen wir das hier." So wird Vielfalt zum echten Team-Vorteil.
Diversitätstraining in Unternehmen
Der Schlüssel: gute Führung und Innoversity
Diversity-Management entwickelt sich weiter. "Vor rund 5 Jahren war Diversität noch häufiger auf den Abbau von Diskriminierung ausgerichtet. Inzwischen geht es vielmehr darum, Vielfalt zu entwickeln und zu fördern", beobachtet Andreas Gailus, Diversity-Experte und Organisator der bundesweiten TK-Workshops.
Der Trend zeigt sich im Begriff Innoversity: Kreativitäts- und Innovationsvorteile durch gelebte Vielfalt.
Eine Aufgabe nur für HR? "Nicht nur", betont Gailus. "Wir wissen, wie wichtig der Faktor Führung ist, der wie so oft auch hier einen Hebel darstellt. Das Diversity-Management-Lehrbuch wünscht sich natürlich einen transformationalen Führungsstil, also das Vorleben von Werten und Übertragen an die Mitarbeitenden. Gleichzeitig ist es in der Realität oft so, dass das Engagement der Führungskräfte eher als unbefriedigend beschrieben wird."
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