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Die Achillessehne verbindet Wadenmuskeln und Fersenbein. Ob Laufen, Gehen oder Springen, die Sehne ist daran immer beteiligt. Reißt Fußballspielenden die Sehne teilweise oder ganz, geht das meist nicht sang- und klanglos vorbei: Der Riss ist oftmals mit einem heftigen Knallgeräusch verbunden.

Warum reißt die Sehne?

Die Achillessehne ist zwar die stärkste Sehne des Körpers, aber auch extrem belastet. Übliche Risikofaktoren für einen Riss wie unzureichender Trainingszustand, Stoffwechselerkrankungen und mittleres Lebensalter fallen beim professionellen Fußballspielen eher weg. Warum aber kann auch die Sehne von Profis reißen?

Möglicherweise war die Sehne schon durch kleinste Risse vorgeschädigt und degenerativ verändert. Im Spiel ist sie dann überbelastet. Denn Spieler:innen strapazieren ihre Muskeln und Sehnen enorm, und im Match verletzen man sich viermal so häufig wie im Training.

Wenn man ahnt, was passiert ist

Reißt die Achillessehne, ist das oftmals zu hören und ganz deutlich zu spüren:

  • Ein peitschenknallähnliches Geräusch ist hörbar
  • Die Wade schmerzt stark oberhalb der Ferse
  • Der Riss ist als Delle tastbar
  • Die Rückseite des Sprunggelenks und der Wade ist geschwollen
  • Spieler:innen sind nicht mehr fähig zu laufen und weiterzuspielen
  • Sie können nicht mehr auf den Zehenspitzen gehen

Profis bevorzugen die Operation

"Um eine Operation kommen Berufssportler:innen kaum herum“, so John Hufert, Dipl.-Sportwissenschaftler der TK. Die Sehne wird genäht und geklebt, anschließend im Gips ruhiggestellt. Zwar ist es grundsätzlich auch möglich, nicht zu operieren. Für Profis kommt das aber meist nicht in Frage. Sie wollen schnellstmöglich wieder fit werden.

Trotz Operation und ausgiebiger Rehabilitation, die Sehne kann erneut reißen, wenn Spieler sie belasten. Grundsätzlich sei das Risiko eines erneuten Risses aber nicht erhöht, beruhigt Hufert. Wenn alles gut verläuft, können Verletzte  nach vier bis sechs Monaten wieder auf den Trainingsplatz zurückkehren.