Für die Ersatzpflege zahlen wir für maximal 42 Tage bis zu 1.612 Euro pro Kalenderjahr.

Außerdem können Sie bis zu 50 Prozent Ihres noch nicht ausgeschöpften Kurzzeitpflegeanspruchs (maximal 806 Euro) zusätzlich für die Ersatzpflege verwenden. 

Weitere Details

Erbringen Angehörige bis zum zweiten Grad (zum Beispiel Ihr Sohn oder Ihre Schwägerin) oder andere mit Ihnen zusammen im Haushalt lebende Personen die Ersatzpflege, darf hierfür maximal das 1,5-fache Ihres monatlichen Pflegegeldes gezahlt werden. Weisen Sie uns höhere Kosten Ihrer Ersatzpflegeperson aufgrund von Verdienstausfall oder Fahrtkosten nach, können wir diese bis zu einem Betrag von 1.612 Euro erstatten.

Bei der Ersatzpflege in einer stationären Einrichtung können nur die pflegebedingten Aufwendungen von uns übernommen werden. Investitionskosten, Kosten für Unterkunft und Verpflegung oder Fahrkosten zur Einrichtung müssen Sie grundsätzlich selbst tragen.

Für bis zu 42 Tage je Kalenderjahr erhalten Sie während der Ersatzpflege weiterhin die Hälfte Ihres Pflegegeldes – zusätzlich zu den Leistungen der Ersatzpflege. Wird die Ersatzpflege stundenweise in Anspruch genommen - Ihre Pflegeperson fällt weniger als 8 Stunden täglich aus - zahlen wir Ihnen das volle Pflegegeld weiter. Eine Anrechnung auf den Gesamtanspruch von 42 Tagen pro Kalenderjahr erfolgt dann nicht.