Außerdem muss er den dänischen Behörden seinen Wohnsitz mitteilen und steuerliche Auskünfte erteilen. Der Antrag ist bei der Dienststelle der zuständigen Staatsverwaltung einzureichen. Alternativ kann sich Ihr Mitarbeiter auch an den International Citizen Service wenden. Weitere hilfreiche Informationen finden Sie außerdem auf der Internetseite "ny i danmark“, dem offiziellen Portal für Ausländer in Dänemark.

Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei EURES, dem europäischen Portal zur beruflichen Mobilität. Das Auswärtige Amt hält Sie außerdem über die Reise- und Sicherheitsbedingungen auf dem Laufenden.

Nicht in Dänemark niedergelassene Dienstleister, die nur zeitweise Dienstleistungen in Dänemark ausführen, müssen sich online in das Register für ausländische Dienstleister namens "Registret for Udenlandske Tjenesteydere“ (RUT) eintragen lassen. Dies ist unabhängig davon, ob in Dänemark die Umsatzsteuer zu entrichten ist oder nicht. Neben der einmaligen Unternehmensregistrierung muss grundsätzlich jede in Dänemark zu erbringende Dienstleistung gemeldet werden.

Sozialversicherung

Da Dänemark ein Mitgliedsstaat der Europäischen Union ist, gelten für Ihre entsandten Mitarbeiter dort weiterhin die deutschen Rechtsvorschriften über die soziale Sicherheit. Dies ist in der Verordnung EG 883/2004 geregelt und gilt für eine Beschäftigung von bis zu 24 Monaten. Um die Weiterversicherung in Deutschland zu gewährleisten, sollten Arbeitgeber vor der Abreise den Fragebogen der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) herunterladen und ausgefüllt an den Sozialversicherungsträger schicken.

Wichtige Informationen erhalten Sie in der Broschüre Arbeiten in Dänemark der DVKA.

Seit Januar 2018 kann der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) elektronisch gestellt werden. Im Jahr 2019 wird dieses Verfahren für Arbeitgeber verpflichtend.