Die Regelungen betreffen unter anderem Höchstarbeitszeiten, Mindestruhezeiten, Gesundheit, Sicherheit sowie Gleichbehandlung von Männern und Frauen. Außerdem müssen Firmen der Aufsichtsbehörde einen Ansprechpartner für die Zeit der Tätigkeit in den Niederlanden angeben. Merkblätter zum Arbeitsrecht in den Niederlanden sowie zur Arbeitnehmerentsendung bietet die Deutsch-Niederländische Handelskammer auf ihrer Webseite an.

Meldepflicht

Wer länger als vier Monate in den Niederlanden bleiben möchte, muss sich in der Gemeinde anmelden, in der er wohnt. Die Registrierung erfolgt beim Immigratie en Naturalisatie Dienst (IND), auf dessen Webseite auch die jeweiligen Bestimmungen für Staatsangehörige aus EU-, EWR-Staaten und der Schweiz  zu finden sind. Bei kürzeren Aufenthalten sollte man telefonisch einen Termin bei der jeweiligen Gemeinde vereinbaren.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter in die Niederlande, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Hierfür muss vom Arbeitgeber im Vorfeld ein Antrag beim jeweiligen Sozialversicherungsträger gestellt werden.

Der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) muss seit 2019 elektronisch gestellt werden.

Weitere wichtige Informationen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA). Hier erhalten Sie auch das Merkblatt Arbeiten in den Niederlanden.