Aufgrund der Coronavirus-Pandemie werden einige Inhalte auf dieser Seite - insbesondere zur Einreise - zurzeit nicht aktualisiert. Wenden Sie sich bei Fragen an die Vertretung des jeweiligen Einsatzlandes und beachten Sie die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts.

Im Portal werden unter anderem Fragen zum Meldeverfahren für Entsendungen von Arbeitskräften aus der EU beantwortet. Bei kurzfristigen Einsätzen von bis zu 90 Arbeitstagen pro Kalenderjahr ist eine Online-Meldung beim Staatssekretariat für Migration SEM erforderlich. 

Aktuelle Hinweise zu Reisen in die Schweiz finden Sie auch auf der Internetseite des Auswärtigen Amts.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter in die Schweiz, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Um einen entsprechenden Nachweis darüber zu erhalten, muss der Arbeitgeber im Vorfeld einen Antrag auf die Bescheinigung A1 an den zuständigen Sozialversicherungsträger stellen. Dies ist ausschließlich elektronisch möglich - entweder über ein zertifiziertes Entgeltabrechnungsprogramm oder über sv.net

Auf der Webseite der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA) erhalten Sie das Merkblatt "Arbeiten in der Schweiz".

Eine Besonderheit gilt für Entsendungen in die Schweiz von Mitarbeitern, die nicht die Staatsbürgerschaft eines EU-Mitgliedsstaates haben: Für sie muss ein gesonderter Antrag an den Sozialversicherungsträger gestellt werden. Die zu entsendende Person ist bei der Techniker versichert? Dann füllen Sie zur Prüfung einfach den Antrag auf Entsendung für Drittstaatsangehörige (PDF, 1,9 MB) aus und senden diesen an uns. Bei eiligen Entsendungen können Sie den Fax-Service der Techniker nutzen.

Häufig gestellte Fragen und Antworten zur A1-Bescheinigung  haben wir für Sie im TK-Service Ausland zusammengestellt.

Besonderheiten für Grenzgänger

Wer auf dem Weg vom Wohnort zum Arbeitsort zwischen Deutschland und der Schweiz pendelt, wird als Grenzgänger bezeichnet. Grundsätzlich ist dieser Personenkreis im jeweiligen Beschäftigungsort sozialversichert. Welche Sozialversicherungszweige das jeweilige Recht umfasst, können Sie einer Informationsbroschüre für Grenzgänger entnehmen. Diese wird vom europäischen Portal EURES zur Verfügung gestellt.

Die steuerrechtlichen Voraussetzungen für Grenzgänger sind im deutsch-schweizerischen Doppelbesteuerungsabkommen (DBA) geregelt. Wer regelmäßig von Deutschland in die Schweiz zur Arbeit fährt, zahlt grundsätzlich seine Steuern im Wohnsitzstaat Deutschland. Die in der Schweiz erhobene Quellensteuer von 4,5 Prozent wird bei der Veranlagung an die Einkommensteuer angerechnet beziehungsweise zurückerstattet. Ausführliche Informationen zu den Bedingungen für Grenzgänger sind im EURES-Portal zur beruflichen Mobilität zu finden.

Wichtig: Steuerrechtlich gilt man nur als Grenzgänger, wenn man täglich an den Wohnort zurückkehrt. Allerdings gibt es Ausnahmen, die zuletzt in einem Rundschreiben des Bundesfinanzministeriums näher definiert wurden. So erhält man den Status als Grenzgänger auch dann, wenn eine Rückfahrt an den Wohnsitz aus beruflichen Gründen nicht möglich oder nicht zumutbar ist.