Durch die Anhebung des Mindestlohns beträgt die maximale monatliche Arbeitszeit für Minijobber seit 1. Januar 2021 47,3 Stunden. Im Jahr 2020 waren es 48,1 Stunden.

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Beschäftigen Sie geringfügig entlohnte Mitarbeiter, ist bei Erhöhungen des Mindestlohns gegebenenfalls eine Personalanpassung erforderlich.

Denn Minijobber mit Mindestlohn dürfen höchstens eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Monat arbeiten. Arbeiten sie mehr, könnten sie die 450-Euro-Grenze überschreiten - die Beschäftigung würde damit sozialversicherungspflichtig. 

Rechenbeispiel für 2021

Ein Mitarbeiter hat im Jahr 2020 48,1 Stunden pro Monat gearbeitet. Pro Stunde erhielt er den Mindestlohn von 9,35 Euro. Damit erhielt er 449,74 Euro pro Monat und lag unterhalb der Minijobgrenze.  

2021 wurde der Mindestlohn auf 9,50 Euro pro Stunde angehoben. Bei gleicher Stundenzahl erhält der Minijobber nun 456,95 Euro und liegt damit oberhalb der 450-Euro-Grenze.