Für 2022 gilt: Durch die Anhebung des Mindestlohns in zwei Schritten beträgt die maximale monatliche Arbeitszeit für Minijobber ab 1. Januar 45,82 Stunden und ab 1. Juli 43,06 Stunden. Für Juli bis Dezember 2021 gilt noch der aktuelle Mindestlohn in Höhe von 9,60 Euro - mit maximal 46,88 Stunden pro Monat.

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Beschäftigen Sie geringfügig entlohnte Mitarbeiter, ist bei Erhöhungen des Mindestlohns gegebenenfalls eine Personalanpassung erforderlich.

Denn Minijobber mit Mindestlohn dürfen höchstens eine bestimmte Anzahl von Stunden pro Monat arbeiten. Arbeiten sie mehr, könnten sie die 450-Euro-Grenze überschreiten - die Beschäftigung würde damit sozialversicherungspflichtig. 

Rechenbeispiel für 2021 und 2022

Ein Minijobber arbeitet im Dezember 2021 46 Stunden. Pro Stunde erhält er den Mindestlohn von 9,60 Euro. Damit verdient er 441,60 Euro monatlich und liegt unterhalb der Minijobgrenze von 450 Euro.  

Zum 1. Januar 2022 steigt der Mindestlohn auf 9,82 Euro pro Stunde. Bei gleicher Stundenzahl erhält der Minijobber nun 451,72 Euro und liegt damit oberhalb der 450-Euro-Grenze.