Der Blutdruckanstieg lässt sich gut mit einem Wasserhahn vergleichen, an den ein Schlauch angeschlossen ist. Der Druck im Schlauch steigt an, wenn der Wasserhahn weit aufgedreht ist. So steigt auch der Druck in den Gefäßen, wenn das Herz seine Pumpleistung erhöht. Der Druck erhöht sich aber auch, wenn der Schlauch am Ende abgeklemmt ist, also die kleinen Arterien verengt sind.

Infografik: Der Wasserhahnvergleich in Bezug auf Bluthochdruck
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Die nachfolgende Tabelle erklärt, ab welchen Werten (rotes Ampelzeichen) ein Bluthochdruck - Mediziner sprechen von einer arteriellen Hypertonie - vorliegt.

Aufteilung normaler und zu hoher Blutdruckwerte

Ampel

Schweregrad

Schweregrad Systolische Werte in mmHgSystolische Werte in mmHg Diastolische Werte in mmHg

grün

Optimal

Normal

Unter 120

120 bis 129

Unter 80

80 bis 84

gelb

Hoch normal

130 bis 139

85 bis 89

rot

Bluthochdruck:

leicht

mittelschwer

schwer

Isolierter systolischer Bluthochdruck

Ab 140

140 bis 159

160 bis 179

Ab 180

Ab 140

Ab 90

90 bis 99

100 bis 109

Ab 110

Unter 90

Auch wenn der eigene Blutdruck einmal bei über den Wert von 140/90mmHg hinausgeht, bedeutet dies nicht, dass Sie unter Bluthochdruck leiden. Erst, wenn bei wiederholter Messung der systolische Blutdruck 140mmHg und/oder der diastolische Blutdruck 90mmHg beträgt,  oder diese Werte sogar übersteigt, sprechen Ärzte von Bluthochdruck (Hypertonie).

"Der Schweregrad der Hypertonie beeinflusst die Auswahl der weiteren Behandlung", sagt Petra Rudnick vom TK-Ärztezentrum. "Dabei berücksichtigen die behandelnden Ärzte auch weitere Risikofaktoren ihrer Patienten, die dem Herzkreislauf schaden, zum Beispiel Diabetes, erhöhte Blutfette und Übergewicht", weiß die Allgemeinmedizinerin.