Anima­ti­ons­film: Den Schmerz verstehen und was zu tun ist

Die mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche mit chronischen oder wiederkehrenden Schmerzen benötigen vor allem gezielte Informationen, um ihr Problem in den Griff zu bekommen. Medikamente helfen dagegen nur in den seltensten Fällen. Daher kam Professor Zernikow die Idee zu einem Film, der alle wichtigen Fragen zum Thema "Schmerz" beantwortet und über das Internet verbreitet wird. Die Techniker Krankenkasse hat ihn bei diesem Projekt unterstützt.

In leicht verständlicher Sprache erklärt der Film, was chronischer Schmerz ist, wie er entsteht und was ihn von Akutschmerz unterscheidet. Die zentrale Botschaft lautet: Der Schmerz ist vom Gehirn gelernt. Folglich kann er auch wieder verlernt werden. Wie das funktioniert, zeigt der letzte Teil des Videos .

Bis zur endgültigen Fassung war es ein weiter Weg: Der Text wurde mit unzähligen jungen Schmerzpatienten diskutiert und immer wieder verbessert. Die Figuren und Bilder hat der ehemalige "Fix und Foxi"-Chefzeichner Bone Buddrus beigesteuert, die Musik wurde eigens für den Film komponiert.

Weil chronische Schmerzen nicht an Ländergrenzen haltmachen, ist geplant, den Film nach und nach in andere Sprachen zu übersetzen. Fertiggestellt sind bereits Versionen in englischer, niederländischer und türkischer Sprache.