Bereits ab der 38. Schwangerschaftswoche haben sogenannte schmerzlose Vorwehen den Muttermund aufgelockert.

Die übergangslos folgenden Senkwehen greifen schließlich auf die gesamte Gebärmutter über und lassen den kindlichen Kopf in das mütterliche Becken eintreten. Wehen sind Kontraktionen der Gebärmutter mit unterschiedlicher Stärke, Dauer und Frequenz. Sie beginnen im oberen Teil der Gebärmutter und breiten sich nach unten aus.

Der Muttermund wird geweitet und das Baby nach unten geschoben. Jede Wehe schwillt langsam zu einem Höhepunkt an und ebbt dann wieder ab. Die Wehen unterscheiden sich in den einzelnen Geburtsphasen. Anfangs gleichen sie Menstruationskrämpfen, später werden sie immer intensiver und treten in immer kürzeren Abständen auf. Treten regelmäßige Geburtswehen im Abstand von fünf bis zehn Minuten auf, sollten Sie in die Klinik fahren.