Es wird empfohlen, sich bereits bei kürzeren Zeiträumen registrieren zu lassen. Insbesondere Bank- und Steuerinstitutionen können dies verlangen.

Bei einem Einsatz von mehr als drei Monaten muss ein entsandter Mitarbeiter bei der regionalen Dienststelle des Innenministeriums eine Aufenthaltserlaubnis beantragen. Hierfür benötigt er ein gültiges Ausweisdokument und eine Bestätigung seiner Tätigkeit, zum Beispiel in Form seines Arbeitsvertrages. Der Nachweis einer Krankenversicherung ist bei einer Erwerbstätigkeit nicht erforderlich. Ausführliche Informationen zur Anmeldung erhalten Sie bei EURES, dem europäischen Portal zur beruflichen Mobilität.

Das Auswärtige Amt hält Sie außerdem über die Reise- und Sicherheitsbedingungen auf dem Laufenden.

Sozialversicherung

Entsenden Sie einen Mitarbeiter in die Tschechische Republik, gilt deutsches Sozialversicherungsrecht weiter, wenn die Voraussetzungen zur Ausstrahlung erfüllt sind. Hierfür muss vom Arbeitgeber im Vorfeld ein Antrag beim jeweiligen Sozialversicherungsträger gestellt werden.

Der Antrag auf eine A1-Bescheinigung für Entsendungen innerhalb der EU und des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) muss seit 2019 elektronisch gestellt werden.

Weitere wichtige Informationen zur Sozialversicherung erhalten Sie bei der Deutschen Verbindungsstelle Krankenversicherung - Ausland (DVKA). Hier erhalten Sie auch das Merkblatt Arbeiten in Tschechien.