Behandlung akuter Notfälle

An erster Stelle steht die Sicherung der lebensnotwendigen Funktionen. Bei Patienten mit Bewusstlosigkeit, Koma und/oder Atemlähmung erfolgt die Behandlung auf der Intensivstation.

Nach dem Konsum von Halluzinogenen erleben manche Nutzer massive Ängste, Panikattacken oder psychoseähnliche Zustände (Horrortrips). Ist das der Fall, wird zunächst versucht, den Betroffenen im Gespräch zu beruhigen.

Zusätzlich erhalten die Patienten meist ein Beruhigungsmittel (zum Beispiel ein Benzodiazepin). Reicht dies nicht aus, sollte die weitere Behandlung durch entsprechend erfahrene Fachärzte oder -kliniken erfolgen.

Entwöhnungsbehandlung

Die Behandlung eines langfristigen Halluzinogenmissbrauchs besteht letztendlich darin, den Patienten zu unterstützen, ein von Drogen unabhängiges, selbstbestimmtes Leben zu führen. Eines der Therapieziele ist dementsprechend, auf die zuvor eingenommene Substanz zu verzichten oder den Konsum erheblich zu reduzieren. Psychotherapeutische Maßnahmen unterstützen die Betroffenen bei der Entwöhnung.

Die Gefahr von Rückfällen ist, anders als etwa bei Amphetaminen oder Kokain, bei Halluzinogenen eher gering ausgeprägt. Ob eine Entwöhnung ambulant oder stationär erfolgt, sollte vom Zustand des Patienten abhängig gemacht werden.