Ein Vor- oder Nachpraktikum, das in der Studien- oder Prüfungsordnung vorgeschrieben ist, gilt als Teil einer betrieblichen Ausbildung. Der Praktikant ist dadurch als Auszubildender versicherungspflichtig in allen Zweigen der Sozialversicherung - selbst dann, wenn er kein Entgelt erhält. 

Weitere Details

Ist das der Fall, übernehmen Sie als Arbeitgeber seine Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung. Sie berechnen diese Beiträge aus einem fiktiven Entgelt von einem Prozent der monatlichen Bezugsgröße. 2022 liegt die Bezugsgröße bei 3.290 Euro monatlich. Ist der Praktikant nicht familienversichert, muss er sich außerdem in einer besonderen Kranken- und Pflegeversicherung für Praktikanten versichern. 

Bei einem Vor- und Nachpraktikum besteht Umlagepflicht zur U1/U2.

Handelt es sich um einen studentischen Praktikant aus dem Ausland, finden Sie weitere Informationen in unserem Artikel .