Sollten Sie irgendwann einmal Zahnersatz benötigen, erhalten Sie einen höheren Zuschuss, wenn Sie die zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchungen regelmäßig wahrgenommen haben. Als Nachweis dient das Bonusheft, in das das Datum der zahnärztlichen Vorsorgeuntersuchung eingetragen wird. 

Weitere Details

Bringen Sie das Heft jährlich zu Ihrer Vorsorgeuntersuchung beim Zahnarzt mit und lassen Sie sich die Untersuchungen darin bestätigen. Ist ein Heft voll, erhalten Sie in der Zahnarztpraxis ein neues. Bewahren Sie das alte gut auf, damit Sie es bei Bedarf bei uns vorlegen können.

Regelmäßig bedeutet: 

  • bei Kindern ab zwölf Jahren eine Vorsorgeuntersuchung pro Kalender-Halbjahr. Das Bonusheft gilt auch den dem 18. Geburtstag weiter.
  • bei Erwachsenen mindestens eine Untersuchung pro Kalenderjahr. Dies gilt auch, wenn Sie eine Totalprothese tragen.

Zwischen den Untersuchungen muss ein Abstand von mindestens vier Monaten liegen. Die Bestätigung nimmt die Zahnarztpraxis vor. Dort erhalten Sie auch das Zahnbonusheft.

Übrigens: Ab 2022 soll das Zahn-Bonusheft digital werden - als Bestandteil der elektronischen Patientenakte.

Wichtig: Das Zahnbonusheft brauchen Sie, wenn Sie künftig Zahnersatz benötigen. Nicht zu verwechseln ist dies mit dem TK-Bonusprogramm. Hier tragen Sie Ihren Zahnarztbesuch einfach online ein. 

Ihr Vorteil: Höherer Zuschuss bei Zahnersatz

Waren Sie in den letzten fünf Jahren vor Beginn der Behandlung bei den regelmäßigen Untersuchungen? Dann erhöht sich der Festzuschuss auf 70 Prozent der durchschnittlichen Kosten der Regelversorgung. Wenn Sie zehn Jahre regelmäßig bei der Vorsorge waren, sind es 75 Prozent. Das laufende Jahr der Behandlung wird dabei nicht mitgezählt.