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Nicht erst seit das International Olympic Committee Skateboarden im August 2016 zur olympischen Disziplin erklärte, begeistern sich immer mehr Menschen für die lässige Sportart. Einer von ihnen ist der 30-jährige Denny Pham. Vor rund 20 Jahren stand er das erste Mal auf einem Board, mit 18 Jahren machte er die ersten Sponsoren auf sich aufmerksam. Seitdem ist das Street-Skaten seine Leidenschaft und sein Beruf.

In unserer "Beginner's Guide: Skateboard" erklärt er, worauf es beim Skaten ankommt und welche Tricks auch Anfängern gelingen.

Begin­ner's Guide: Skate­board

Das passende Board

Beim Kauf des sogenannten Set-Ups (siehe Skateboard-ABC weiter unten im Artikel) gibt es einige Dinge, die Sie beachten sollten. Das Deck, also das Brett an sich, darf nicht zu klein sein, sondern muss entsprechend zur Körpergröße passen. Mit dem Skate-Tool können Sie die Achsen, welche die Rollen am Deck befestigen, härter oder weicher einstellen. Harte Achsen machen das Lenken schwerer, dafür aber den Stand stabiler. Weiche Achsen sorgen für den gegenteiligen Effekt. Professionelle Skateboarder besitzen ein Signature Set-Up, das speziell auf deren Bedürfnisse abgestimmt wird. Anfänger können auf fertige Set-Ups zurückgreifen. Denny Pham empfiehlt: "Wenn man gerade mit dem Skaten anfängt, kann man auch im Skateshop nachfragen, welches Skateboard am besten geeignet ist. Da gibt es auf jeden Fall sinnvolles Feedback."

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Der Stand auf dem Board

Das richtige Board ist gefunden - los geht's! Nicht ganz, denn entscheidend ist auch, wie man auf dem Board steht, speziell welchen Fuß man vorne auf die Nose stellt. Der hintere Fuß wird dann auf dem Tail platziert. Den Unterschied erkennen Sie so: Die Nose ist länger und abgerundet, während das Tail steiler und kürzer ist. Wer den rechten Fuß vorne platziert fährt "goofy". Wenn der linke Fuß vorne steht spricht man von "regular". "Da muss man einfach ausprobieren, was sich angenehm anfühlt", erklärt Pham.

Die ersten Schritte

"Wenn man anfangen will zu skaten, sucht man sich einen größeren Platz und setzt einfach mal einen Fuß aufs Board", rät der Profi-Skateboarder. Beim Losfahren ist es wichtig, das Standbein vorne auf der Nose zu platzieren. Mit dem hinteren Fuß stoßen Sie sich ab und bringen das Board zum Rollen. Das nennt man pushen. Wenn beide Beine auf dem Board stehen, positionieren Sie ihre Schultern parallel zum Deck. Eine Kurve fahren Sie, indem Sie ihr Gewicht nach hinten oder nach vorne verlagern. Alternativ können Sie auch einen sogenannten Kickturn versuchen.

Um zu bremsen setzen Sie entweder den hinteren Fuß auf den Boden oder drücken das Tail herunter, bis Sie stehen bleiben.

Der Ollie

Der Ollie ist der Grundstein fast aller Tricks. Denny Pham erklärt: "Da es eine relativ ungewohnte Bewegung ist, sollte man viel Geduld mitbringen und wiederholen so oft es geht." Für den Ollie platzieren Sie den hinteren Fuß auf dem Tail und den vorderen mittig auf dem Board. Versuchen Sie nun das Tail schnell und explosiv herunter zu drücken und gleichzeitig den vorderen Fuß über die Nose zu ziehen. Dadurch hebt das Skateboard vom Boden ab. Bei der Landung sollten Sie die Knie beugen und versuchen die Schultern parallel zum Board zu halten. 

Stürze gehören beim Skaten einfach dazu. Verzweifeln Sie also nicht, wenn ein Trick nicht sofort gelingt. Wichtig ist es, wieder aufzustehen und weiterzumachen - auch wenn es mal kurz weh tut. Im Laufe seiner Karriere musste Denny Pham schon so einige Stürze überstehen. Sein Tipp um nicht den Mut zu verlieren: "Es kommt beim Skaten nicht unbedingt darauf an wie gut man ist, sondern dass man Spaß dabei hat."

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Das Skateboard ABC:

  • 180° (Englisch "One-eighty"): 180°-Drehung des Skateboards um die eigene Achse
  • Deck: Nur das Brett, ohne Rollen und Achsen
  • Griptape: Schleifpapierartige Schicht, die auf dem Deck klebt und dem Fahrer halt auf dem Board gibt
  • Goofy: Der rechte Fuß steht vorne
  • Halfpipe: "Halbes Rohr" - eine aus Metall, Holz oder Beton konstruierte Skaterampe 
  • Kickflip: Manöver, bei dem der Fahrer sein Skateboard um 360° entlang der Längsachse dreht
  • Kickturn: Manöver, bei dem der Fahrer sein Gewicht auf die hinteren Rollen verlagert und so die Nose in eine neue Richtung schwingt
  • Nose: Das vordere Ende des Boards. Die Nose ist länger und abgerundeter als das Tail
  • Obstacle: Die Hindernisse im Skatepark oder auf der Straße (Bänke, Geländer, …)
  • Ollie: Grundstein aller Tricks, der einfachste Sprung auf dem Skateboard 
  • Pushen: Mit dem hinteren Fuß holt der Fahrer Schwung und bringt so das Board zum Rollen
  • Regular: Der linke Fuß steht vorne
  • Skate Tool: Mit dem Tool werden die Achsen hart oder weich eingestellt
  • Set-Up: Die einzelnen Komponenten des Skateboards, wie z.B. das Deck, die Rollen, …
  • Street-Skaten: Street Skater bevorzugen die Straße zum Skaten und beziehen Hindernisse wie Bänke und Geländer mit ein
  • Tail: Das hintere Ende des Boards. Das Tail ist kürzer und steiler als die Nose 
  • Wheelie: Manöver, bei dem der Fahrer durch Verlagerung des Gewichts ausschließlich auf den vorderen oder hintern Rollen fährt. Die Nose oder das Tail heben dabei vom Boden ab

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