Ein korrekt angepasster Kronenrand reicht leicht in die Zahnfleischtasche hinein und liegt dem Zahnstumpf optimal an. Die Reizung des Zahnfleisches wird dabei auf ein Minimum reduziert. Durch einen glatten Übergang gibt es kaum Möglichkeiten der Plaqueablagerung, auf deren Grundlage Karies und Zahnfleischentzündungen entstehen können.

Bedenkt man, dass die Karies auslösenden Bakterien nur eine Größe von 0,5 bis 2 Mikrometer (ein Mikrometer ist ein Tausendstel Millimeter) haben, so zeigt sich erst recht die Bedeutung des Randes für eine gute Versorgung des erkrankten Zahnes. Die erwünschte Genauigkeit liegt etwa bei 30 bis 50 Mikrometer, in der Realität aber meist nur bei 200 bis 300 Mikrometer.

Ein zu kurzer Kronenrand bedeutet im sichtbaren Bereich eine erhebliche kosmetische Störung. Zudem reagiert der freiliegende Teil des Zahnstumpfes äußerst empfindlich auf chemische und thermische Reize. In diesem Bereich kommt es bei mangelnder Mundhygiene relativ schnell zu einer Karies.

An und unter einem überstehenden Kronenrand bleiben leicht Speisereste und Plaques hängen. Auch dies zieht Karies mit sich