Es gibt allerdings medizinisch begründete Ausnahmen, die einen sparsamen Einsatz von begleitenden Haftmitteln rechtfertigen, wobei Cremes Haftpulvern grundsätzlich vorzuziehen sind. Zu den Ausnahmefällen gehören:

  • Menschen mit anhaltenden Anpassungsproblemen an den neuen Zahnersatz
  • Menschen, die jeweils für einige Stunden auf einen hohen Sicherheitsgrad hinsichtlich des Prothesenhalts und der Prothesenfunktion angewiesen sind, zum Beispiel Sänger oder Schauspieler
  • Patienten mit Allgemeinleiden, zum Beispiel Parkinson, Alzheimer
  • Patienten mit extrem schlechten Kieferknochenverhältnissen, wenn eine Implantatversorgung aus medizinischen und finanziellen Gründen nicht möglich ist
  • Patienten mit krankhaft geringem Speichelfluss