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Setzt man sich zu schnell zu großer Hitze aus, kann es zu einem lebensgefährlichen Hitzschlag (Hyperthermiesyndrom) kommen, der mit einer Körpertemperatur von über 40 Grad Celsius einhergeht. Der Körper kann keinen Schweiß mehr produzieren und sich nicht mehr selbst kühlen. 

Gefährdet sind besonders Säuglinge und Kleinkinder, alte Menschen, chronische Kranke und Menschen, die Hitze nicht gewohnt sind. Auch für junge und gesunde Erwachsene besteht das Risiko, einen Hitzschlag zu erleiden, wenn sie sich bei hohen Temperaturen und gleichzeitig hoher Luftfeuchtigkeit körperlich stark anstrengen.

Ein Hitzschlag kann lebensbedrohlich sein. Trotz Therapie sterben zehn bis fünfzig Prozent der Patienten.

Für einen Hitzschlag typische Symptome

  • Kopfschmerzen
  • Übelkeit, Erbrechen
  • Fieber bis über 40 Grad bei hochroter, heißer, trockener Haut
  • Krämpfe, Lähmungen
  • Schwindel
  • Bewusstseinsstörungen
  • Organversagen unterschiedlicher Ausprägung

Ähnliche Symptome können auch schon im Vorfeld eines Hitzschlags auftreten.

Bei Hitzschlag den Arzt rufen

Ein Hitzschlag ist eine Notfallsituation. Rufen Sie bitte sofort einen Arzt.

Sofortmaßnahmen

Kontrollieren Sie ständig Bewusstsein, Atmung und Puls. Eine Person mit Hitzschlag sollte nie allein gelassen werden, denn sie kann ihr Bewusstsein verlieren.

Bringen Sie den Betroffenen in eine kühle, schattige Umgebung, am besten mit hoch gelagerten Beinen und leicht erhöhtem Kopf.

Lockern Sie beengende Kleidung.

Das wichtigste Ziel ist es, die Körpertemperatur zu senken.

Wichtig ist Kühlung von außen, zum Beispiel kalte Umschläge auf Nacken, Stirn, Beinen und Armen. Zusätzlich können Sie Luft zufächeln. Kaltwasserbäder und Eisabreibungen sollten Sie vermeiden, weil sie zu einem Anstieg der Körpertemperatur führen können.

Geben Sie dem Betroffenen etwas zu trinken, sofern er dazu in der Lage ist. Der Notarzt kann zusätzlich (gekühlte) Infusionen legen, um Flüssigkeit zuzuführen. 

Behandlung im Krankenhaus

Bei schwerem Hitzschlag erfolgt die Behandlung auf der Intensivstation. Dort werden die Kühlung und die Flüssigkeitszufuhr fortgesetzt.