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Beach-Volleyball ist nur ein netter Zeitvertreib im Urlaub? Von wegen! Die junge Sportart ist anspruchsvoll, hart und schweißtreibend. Denn im Sand ist jeder Schritt viermal anstrengender als auf festem Boden. Aus etwas Spaß am Strand wird so ganz nebenbei ein effektives Ganzkörper-Workout.

Das Besondere am "Sportplatz Strand" ist der bewegliche und unebene Untergrund. Beim Laufen auf dem Sand muss unsere Muskulatur den Körper bei jedem Schritt stabilisieren. Der Rumpf, die Beine und vor allem die Füße gleichen die kleinen Unterschiede am Boden aus, sodass wir die Balance behalten. Da wir uns im Alltag fast ausschließlich auf festem Untergrund bewegen, sind wir diese muskuläre Belastung nicht gewohnt. Daher ist ein Muskelkater nach einem kurzen Strandspaziergang nicht ungewöhnlich.

Sand ist ein Kraftfresser

Hinzukommt, dass der weiche Boden die Energie aus dem Muskel regelrecht aufsaugt, sobald wir den Fuß auf den Sand aufsetzen und nur wenig Kraft zurückgibt, wenn wir uns wieder abdrücken. Auf hartem Untergrund - zum Beispiel in der Sporthalle - ist das Gegenteil der Fall. Dort federt der Boden und unterstützt so jeden Schritt.

Sprünge und Sprints zeichnen ein Beach-Volleyball-Spiel aus. Ein typischer Ballwechsel besteht für einen Spieler meist aus einem Blocksprung am Netz oder einem Hechtbagger und einem anschließenden Sprint auf die Angriffsposition am Netz, um dann für den Schmetterball abzuspringen. Und das alles auf Sand - eine enorme Kraftleistung.

Beach-Volleyball als Ganzkörper-Workout

Doch Beach-Volleyballer trainieren nicht nur die Beine. Mit dem Aufschlag und beim Angriff stärken sie ihre Arme und Schultern. Rücken und Bauch halten sie bei jeder Bewegung im Gleichgewicht. Es gibt kaum ein Körperteil, das beim Beach-Volleyball nicht beansprucht wird. 

Zusammenspiel aus Kraft und Ausdauer

Aber Kraft alleine ist nicht genug, um beim Beach-Volleyball zu glänzen. Wer im ausgeruhten Zustand einmal hoch springen kann, hat noch lange kein Spiel gewonnen. Während einer durchschnittlichen Partie springt jeder Spieler knapp 100 Mal. Hinzukommen zahlreiche kurze Sprints - mehr als 200 Antritte pro Spieler sind die Norm. Hier ist Ausdauer gefragt! Und das bei beiden Teammitgliedern. Denn anders als beim klassischen Volleyball sind beim Beach-Volleyball keine Spielerwechsel möglich. Jeder Spieler muss durchhalten - Punkt für Punkt, Satz für Satz. Kein Wunder, dass der Kalorienverbrauch auch höher als bei der Hallenvariante ist.