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Die Wanderschuhe

Jeder, der schon einmal eine Blase am Fuß hatte oder sich den Knöchel verstaucht hat, weiß, wie wichtig passendes Schuhwerk ist. Das gilt besonders für längere Wanderungen, bei denen man nicht einfach in den nächsten Bus steigen kann, sondern im Zweifel die Zähne zusammenbeißen muss. Die Auswahl der richtigen Wanderschuhe ist in gewisser Weise eine Wissenschaft für sich und stark abhängig vom Umfang und den örtlichen Gegebenheiten der geplanten Tour. Allgemein gilt aber der Leitsatz: "So stabil wie nötig und so leicht wie möglich".

Wichtiger ist allerdings, dass der Schuh wie eine zweite Haut am Fuß sitzt. Hierfür empfiehlt es sich, im Schuhgeschäft ein paar Modelle durchzuprobieren und die Wanderstiefel vor der geplanten Tour zunächst bei lockeren Spaziergängen einzulaufen. Unser Tipp: Tragen Sie beim Einlaufen am besten die Socken, die Sie auch auf der Wanderung tragen werden. So bekommen Sie nicht nur das richtige Gefühl für die Schuhe, sondern merken auch direkt, wo sie gegebenenfalls drücken.

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Die Outdoor-Kleidung

Beim Wandern ist man den Launen des Wetters weitestgehend ausgeliefert. Aus dem Grund ist es nicht minder wichtig, was man vom Fuß aufwärts am Körper trägt, um auf jeden Wetterumschwung vorbereitet zu sein. Viele erfahrene Wanderer schwören hier auf die allseits bekannte Zwiebeltechnik bestehend aus drei Schichten (auf englisch "Layer"):

1. Base Layer

Die erste Schicht wird direkt auf der Haut getragen und reguliert in erster Linie die Temperatur, die Feuchtigkeit und den Geruch. Wichtig ist, dass der Schweiß vom Körper wegtransportiert wird, damit dieser trocken und warm bleibt. Hierfür eignet sich besonders enganliegende Funktionswäsche oder Kleidung aus Merinowolle.

2. Mid Layer

Die zweite Schicht dient als Isolation gegen Kälte. Je nach Temperatur kann das ein Longsleeve aus Merinowolle sein oder aber auch eine etwas dickere Fleecejacke. Baumwolle ist eher weniger geeignet, da sie sich schnell mit Feuchtigkeit vollsaugt und nur langsam trocknet. 

3. Shell Layer

Die dritte und äußerste Schicht schützt einen letztendlich gegen die Wettereinflüsse von außen. Das können Schnee und Regen sein, aber auch Wind sollte sie nicht passieren lassen. Hierfür eignen sich Soft- oder Hardshell-Jacken und andere wasserabweisende Kleidung.

Der Rucksack

Bei der Wahl des richtigen Rucksacks kommt es neben dem Gewicht vor allem auf den Tragekomfort an. Damit der Wanderausflug nicht zur Qual wird, sollte sich die Passform des Tragesystems optimal an den Rücken anpassen. Für Tagesausflüge reicht in der Regel schon ein leicht gepolsterter Daypack mit 20 bis 35 Litern Fassungsvermögen. Ab einem Gewicht von fünf Kilo empfiehlt sich ein Tragesystem mit Hüftgurt, um die Schultern zu entlasten. Nicht zwingend notwendig, aber „Nice-to-have“ ist ein integriertes Ventilationssystem, das für eine angenehme Belüftung des Rückens sorgt.

Die Verpflegung

Damit nicht auf halber Strecke die Energie ausgeht, sollte bei der Ernährung auf einen guten Mix aus Kohlenhydraten, Eiweiß und Vitaminen geachtet werden. Für unterwegs eignen sich Müsliriegel, Nussmischungen, Obst, Trockenfrüchte und Vollkornbrote. Hier geht’s zu leckeren Rezepten für energiereiche Trekkingnahrung .

Ebenso wichtig ist das Trinken. Bei ständiger Bewegung läuft der Körper schnell Gefahr zu dehydrieren. Um das zu verhindern, sollte ausreichend Flüssigkeit in Form von Wasser, Fruchtsäften oder ungesüßten Tees zu sich genommen werden. Wie viel das genau ist, hängt stark von der Länge der Tour ab und ob man auf dem Weg die Möglichkeit hat, diese zum Beispiel in einer Gaststätte wieder aufzufüllen. Um bei längeren Touren Gewicht zu sparen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, Fluss- oder Seewasser aufzubereiten. Zum Beispiel über Wasseraufbereitungstabletten oder einen handbetriebenen Outdoor-Wasserfilter.

Wanderstöcke

Ob bergauf, bergab oder im ebenen Gelände - beim Wandern werden die Knie großen Belastungen ausgesetzt. Abhilfe schaffen Wanderstöcke, die Knorpel, Bänder und Sehnen enorm entlasten und zusätzlich die Trittsicherheit im Gelände erhöhen. Damit aber nicht genug: Dadurch, dass der Oberkörper mit in den Bewegungsablauf eingebunden wird, können Trekkingstöcke am Berg für die nötige Extrapower sorgen. Außerdem unterstützen sie eine aufrechte und gesunde Körperhaltung. Gerade beim Wandern mit Rucksack kann das vor Verspannungen und Rückenschmerzen schützen. 

Erste-Hilfe-Paket

Eine kurze Unachtsamkeit und schon ist der Knöchel verstaucht. In solchen Situationen ist eine gut bestückte Wanderapotheke Gold wert. Enthalten sollte diese in jedem Fall Schmerzmittel und Verbandszeug, Desinfektionsmittel sowie Kühl- und Wundsalbe. Ein weiterer Klassiker unter den Wander-Wehwehchen ist die Blase am Fuß. Gerade wenn die Wanderschuhe noch nicht richtig eingelaufen sind, sollte hierfür unbedingt ein spezielles Blasenpflaster eingepackt werden. 

GPS-Navigation

Natürlich haben manuelle Papierkarten ihren ganz besonderen Charme. GPS-Geräte und entsprechende Smartphone-Apps bieten in vielen Fällen aber mehr Komfort und vor allem Sicherheit. Hat man sich verlaufen oder bricht ein Unwetter los, navigieren sie auf schnellstem Wege zurück in sichere Gefilde. Nach der Tour liefern sie zudem Infos zur genauen Route, zur Dauer und vielem mehr. Bei längeren Touren bietet es sich an, einen Ersatz-Akku oder eine Powerbank einzupacken.