Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.

Alle Tage wieder steht es auf unserer To-do-Liste: das Wäschewaschen. Aber machen Sie das auch richtig? Wir sind den wichtigsten Fragen zum richtigen Waschen auf den Grund gegangen.

Welches Waschmittel für welche Wäsche?


Waschmittel gibt es in flüssiger und in Pulverform. Aber wo liegt eigentlich der entscheidende Unterschied? Die Antwort: in der Umweltfreundlichkeit. Flüssigwaschmittel enthalten nämlich normalerweise mehr Tenside und Konservierungsstoffe, also waschaktive Substanzen, die ökologisch nur sehr schlecht abbaubar sind. Also: im Zweifel zu Pulver greifen und so die Natur schützen.

Aber: Nicht jede Wäsche verträgt auch jedes Waschmittel. Daher gibt es unterschiedliche Mittel für verschiedene Wäschearten.

  • Vollwaschmittel: enthalten im Gegensatz zu den anderen hier genannten Waschmitteln Bleichmittel und eignen sich daher für unempfindliche Wäsche wie etwa Handtücher, Bettwäsche und weiße Kleidung. Bleichmittel wirken außerdem gegen gesundheitsschädliche Keime. 
  • Colorwaschmittel: sind für bunte Textilien gedacht 
  • Feinwaschmittel: sollten Sie für empfindliche, feine Textilien verwenden
  • Wollwaschmittel: eignet sich für Kleidung aus Wolle und Seide 

Alternativen für Allergiker


Herkömmliche Waschmittel enthalten möglicherweise Allergene, die bei Menschen mit Allergien zu Hautreizungen führen können. Viele Waschmittelmarken bieten daher spezielle Allergiker-Waschmittel an, die ohne diese Substanzen auskommen. 

Eine natürliche Alternative sind übrigens sogenannte Waschnüsse. Die Schale der Nüsse enthält einen hohen Anteil an Saponin, einem natürlichen Tensid. Dieses ist nicht nur besonders haut-, sondern auch umweltfreundlich. Die Nüsse können Sie im Internet bestellen oder in ausgewählten Drogerie- und Biomärkten kaufen.

Weichspüler - brauchen wir den überhaupt?


Weichspüler machen die Wäsche zwar schön flauschig - enthalten aber auch viele chemische Substanzen, die ebenfalls allergische Reaktionen auslösen können. Haben Sie eine empfindliche Haut, sollten Sie also besser vorsichtig sein. Laut der Verbraucherzentrale Hamburg reicht im Übrigen ein einfaches Waschmittel völlig aus, um Ihre Wäsche frisch und weich zu bekommen. 

Wie heiß muss ich waschen?


In den allermeisten Fällen reicht eine Temperatur zwischen 20 und 40 Grad aus, um einfache Flecken und Gerüche loszuwerden. Auch Socken und Unterwäsche können Sie getrost mit dem Rest der Kleidung waschen. 

Bettbezüge, Handtücher oder Küchenwäsche brauchen schon eine 60 Grad-Wäsche. Das Gleiche gilt für besonders dreckige Sachen oder bei ansteckenden Krankheiten. Kochwäsche bei 90 Grad ist überholt und normalerweise auch nicht notwendig. Moderne Waschmaschinen und -mittel sorgen heute dafür, dass Keime schon bei weitaus niedrigeren Temperaturen abgetötet werden. 

Gut zu wissen

Waschen Sie mindestens einmal im Monat bei 60 Grad mit einem bleichenden Vollwaschmittel. So gehen Sie sicher, dass sich keine Keime in der Wäschetrommel ansiedeln.

So oft sollte es sein


Bei leichten Gerüchen reicht es häufig schon, Kleidung an die frische Luft zu hängen - vorausgesetzt, sie ist fleckenfrei. Wäsche mit viel Hautkontakt, zum Beispiel T-Shirts, Unterwäsche und Socken, sollten Sie hingegen nach dem ersten, spätestens aber nach dem zweiten Tragen waschen. Auch Handtücher gehören nach zwei- bis dreimaligem Benutzen in die Maschine. Bei Bettwäsche reichen ein bis zweimal im Monat. 

Neue Kleidung erstmal waschen


Kleidungsstücke werden für den Verkauf häufig mit Chemikalien behandelt, die sie weich und knitterfrei halten. Wenn Sie empfindliche Haut haben, können Sie darauf eventuell allergisch reagieren. Außerdem sind Kleidungsstücke, bevor sie letztlich in Ihrem Kleiderschrank landen, bereits durch etliche Hände gewandert. Deswegen sollten Sie diese - schon allein aus hygienischen Gründen - vor dem ersten Anziehen waschen.