Meist sind die Ursachen harmlos und können mit einfachen Mitteln selbst behandelt werden.

Wenn die Schmerzen nicht nachlassen oder immer stärker werden, dann ist der Besuch beim Arzt unaufschiebbar. Ein Kopfschmerzkalender oder Kopfschmerztagebuch kann helfen, Zusammenhänge herzustellen und Auslöser zu ermitteln. Ein Kopfschmerztagebuch bekommen Sie beim Hausarzt oder Neurologen oder Sie laden es sich aus dem Internet herunter.

  • Manchmal reicht es schon, die Flüssigkeitsreserven des Körpers aufzufüllen. Zwei bis drei Liter braucht der Körper jeden Tag. An heißen Sommertagen oder im Alltagsstress kann es leicht vorkommen, dass das Trinken zu kurz kommt.
  • Und einfach mal Kräutertee statt (zu viel) Kaffee trinken.
  • Eine Tasse starker ungesüßter Bohnenkaffee gemischt mit dem Saft einer Zitrone kann aber auch helfen.
  • Ätherische Öle, zum Beispiel Pfefferminzöl, auf die Stirn geträufelt oder in die Schläfen massiert, verschaffen oftmals bereits Linderung.
  • Schmerzt der Kopf, weil die Nasennebenhöhlen "zu" sind, kann ein erwärmtes Kirschkernkissen helfen.
  • Kommen die Schmerzen durch Verspannungen im Nacken, helfen Wechselduschen.
  • Bewegung in frischer Luft erhöht die Sauerstoffzufuhr und hilft.

Hausmittel können bei Kopfschmerzen vor allem entspannend und belebend wirken. Bei Kindern sollten sie aber nur vorsichtig angewendet werden. Bei Kindern ab zwei Jahren kann unterstützend zum Beispiel etwas Eukalyptusöl auf die Schläfen aufgetragen und vorsichtig einmassiert werden - aber nur in sicherem Abstand zu den Augen, denn ätherische Öle können sehr stark brennen. Sie können bei empfindlicher Haut auch Hautreizungen hervorrufen. Bei Kindern im Alter unter sechs Jahren darf Pfefferminzöl nicht angewendet werden, denn Krämpfe in den Atemwegen und Asthma ähnliche Anfälle könnten die Folge sein.

Häufige Kopfschmerzarten und ihre Ursachen