Die Arbeitslosenversicherung kann bei Auslandseinsätzen - je nach Entsendeland - eine Versorgungslücke im deutschen Sozialversicherungsrecht darstellen. Lösungen, die diese Lücke schließen, bieten die Arbeitsagentur und private Versicherer an.

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Wird ein Mitarbeiter länger als ein Jahr ins Ausland entsandt, kann es - abhängig vom Einsatzort - sein, dass sein Verbleib in der deutschen Arbeitslosenversicherung (AV) nicht möglich ist. Sofern der Arbeitnehmer nicht in der deutschen Arbeitslosenversicherung bleiben kann, verliert er nach seiner Rückkehr nach Deutschland seinen Anspruch auf Arbeitslosengeld I.

Entsendende Arbeitgeber sollten darauf achten, dass diese Versorgungslücke im Sozialversicherungsrecht bei Auslandseinsätzen geschlossen wird. Sie sind arbeitsrechtlich in der Pflicht, sicherzustellen, dass ihre Mitarbeiter während eines Auslandseinsatzes nicht schlechter gestellt werden als bei einer Beschäftigung im Inland. Das gilt auch für die Arbeitslosenversicherung.