Im Gespräch mit Landesvertretungsleiter Dirk Engelmann blicken beide auf die gemeinsame, spannende Zeit zurück.

Dirk Engelmann: Frau Tycher, wir sind zusammen durch die vierte und fünfte Corona-Welle gegangen, wie hat sich das für Sie angefühlt?

Leonie Tycher: Ich habe mich einfach insgesamt sehr darüber gefreut, dass das Praktikum trotz dieser Umstände stattfinden konnte. Natürlich ist es immer aufregend in einem neuen Team mit neuen Aufgaben zu starten und klar war auch, dass die Dienstelle nicht voll besetzt sein würde. Das habe ich aber in keinem Moment als Nachteil empfunden, sondern habe mich direkt freundlich aufgenommen gefühlt. Neben den netten Kolleginnen und Kollegen lag das bestimmt auch daran, dass digitale Kommunikation und virtuelle Meetings fester Bestandteil im Arbeitsalltag sind. Trotzdem fand ich es besonders für den Einstieg toll, dass ich immer einen Ansprechpartner vor Ort hatte.

Leonie Tycher

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Praktikantin

Engelmann: Das ging mir genauso - als wir das Praktikum ausgeschrieben hatten, war die vierte Welle noch nicht in Sicht. Ich war wirklich froh, dass wir das Praktikum durchführen konnten. Auch wenn die derzeitige Situation natürlich nicht unseren "normalen" Arbeitsalltag wiedergibt. Warum wollten Sie eigentlich bei der TK in Hannover arbeiten?

Tycher: In meinem Wirtschaftsstudium habe ich meinen Vertiefungsschwerpunkt im Bereich Health Economics gewählt. Das heißt ich hatte bereits in meinem theoretischen Studium die ein oder andere Begegnung mit der gesetzlichen Krankenversicherung. Dazu zählt auch ein Praxisvortrag der TK. Der Vortrag hat mir einen kurzen praktischen Einblick in die Arbeitswelt gegeben und ich war wirklich beeindruckt von dem spannenden und innovativen Auftritt der TK. Deshalb war mein Interesse geweckt, hier bei der TK in Hannover meine praktischen Erfahrungen während meines Studiums auszubauen und einen Einblick in die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu bekommen und meine Erwartungen wurden auf jeden Fall mehr als erfüllt.

Engelmann: Das freut uns sehr. Für uns ist es ein wichtiges Anliegen, Berufseinsteigerinnen und Absolventinnen einen praxisnahen und realistischen Einblick zu geben. Wir legen auch Wert darauf, dass Praktikantinnen sich Herausforderungen stellen und eigene Projekte machen können. Welche Aufgabe war Ihr absolutes Highlight, wo Sie sagen, da habe ich richtig was für mich mitgenommen?

Tycher: Mein persönliches Highlight war, dass ich Sie beim Digitalgipfel Gesundheit der Ärztekammer Niedersachsen begleiten durfte. Ich fand es wirklich spannend, die interessante  Podiumsdiskussion zum Thema "Digitalisierung in der Praxis und Gamification" zu verfolgen und mehr über die digitalen Potenziale im Gesundheitswesen zu erfahren und zusätzlich die Veranstaltung live mit Fotos zu begleiten. Das war wirklich eine tolle und aufregende Erfahrung.

Engelmann: Stimmt, ich erinnere mich - das ist schon länger her. Die letzte Präsenzteilnahme für lange Zeit wegen Corona. Sie haben aber auch sehr erfolgreich gearbeitet und eigenständig Pressemitteilungen recherchiert und erstellt oder auch mal unseren Twitteraccount bespielt. Was fanden Sie interessanter - und was hätten Sie gern noch gemacht?

Dirk Engel­mann

Dirk Engelmann, Leiter TK-Landesvertretung Niedersachsen Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut.
Leiter TK-Landesvertretung Niedersachsen

Tycher: Ich fand es besonders spannend die Pressemitteilungen zu verfassen. Dabei aktuellen  Gesundheitsthemen tiefer auf den Grund zu gehen, mich mit einem neuen Sachverhalt vertraut zu machen und in entsprechende Auswertungen einzuarbeiten. Man hofft ja immer, so eine neue und aktuelle Botschaft zu gesundheitspolitischen Themen in die Öffentlichkeit zu tragen. Und das ist mir glücklicherweise auch das ein oder andere mal gelungen. Natürlich wäre es sicherlich auch interessant gewesen, das normale Veranstaltungsgeschehen kennenzulernen und nicht nur überwiegend digital teilzunehmen.

Engelmann: Das holen wir nach. Haben Sie vielen Dank für die geleistete Arbeit und ich wünsche Ihnen für Ihren Master viel Erfolg. Es hat großen Spaß gemacht, Ihnen einen Teil unserer Arbeitswelt näher zu bringen.