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Kitesurfen ist aus dem Windsurfen entstanden, wobei anstelle des Segels einen Lenkdrachen (Kiteschirm) für die Fortbewegung verwendet wird. 

Auf einem kleinen Brett ähnlich einem Wakeboard oder Surfbrett, typischerweise zwischen 140 - 200 cm Länge, lässt sich der Kiter mit einem Lenkdrachen über das Wasser ziehen. Durch den Auftrieb des Drachens lassen sich dabei extreme Sprünge - teils schon Flüge - vollbringen

Der Kiter regelt seinen Kurs und seine Geschwindigkeit über die Steuerung des Schirms und des Brettes. Der Kiteschirm wird über eine Lenkstange gesteuert. Zur Richtungsänderung wird der Drachen behutsam auf die andere Seite bewegt und die dann erfolgende Halse mit der Kantensteuerung des Brettes unterstützt. Die Kraftübertragung der Steuerungsbewegungen der Füße auf das Brett erfolgt in den meisten Fällen über Fußschlaufen.

Vor- und Nachteile

Spaßfaktor:

Rasantes Sporterlebnis. Kaum ein Wassersportler kann mit so hoher Geschwindigkeit über die Wellen gleiten und derartige Luftsprünge wagen. Aufsehen erregende Kombination aus atemberaubender Dynamik und faszinierender Ästhetik

Fettabbau:

Die statische Haltearbeit (Kraftausdauer) überwiegt, keine aerobe Dauerbelastung.

Herz-Kreislauf-System:

Geringe Anpassung.

Rückenfreundlichkeit/Schonung der Gelenke:

Langandauernde Haltepositionen können zu schneller Ermüdung führen.

Ausdauer:

Geringe Trainingswirkung, da Dauerbelastungen beim Kitesurfen Kraftausdauer erfordern.

Koordination:

Trainiert werden neben der Kraftausdauer vor allem Gleichgewicht, Koordination, Konzentration und Reaktion.

Kraft:

Vorrangig beanspruchte Muskulatur: Handmuskulatur zum Greifen (Halten der Lenkstange), Oberarm- und Schultermuskulatur zum Armbeugen und Ziehen, Bauch- und Hüftbeugemuskulatur (Ausreiten und Hängen im Trapez), Beinmuskulatur zum Strecken der Knie (Ausreiten, Wenden, Halsen), Muskulatur zum Heben der Füße (Halten und Steuern in den Fußschlaufen).

Kontraindikation:

Bluthochdruckpatienten, Personen mit bereits geschädigter Wirbelsäule oder einer Anfallskrankheit wie zum Beispiel Epilepsie, oder mit starker Beeinträchtigung des Hör- oder Sehvermögens sollten ihren Arzt befragen. Kein Sport bei akuten Erkrankungen (Erkältung, Fieber).

Ausrüstung:

Board, Kite, Neoprenanzug Helm, Prallschutz-/Schwimmweste. Tipp: Unternehmen Sie Ihre ersten Kiteversuche in einer Kitechule oder im Verein. Dort ist der materielle Aufwand geringer, da die Ausrüstung meist komplett gestellt wird.

Verletzungsrisiko:

Kitesurfen ist nicht ungefährlich: Stürze kommen häufig vor und auch die Leinen des Kiteschirms können unter Spannung gefährlich scharf werden. Helm und Prallschutzweste gehören deshalb zur Grundausstattung.