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Sobald die Temperaturen sinken und Schnee beziehungsweise Eis droht, steigen viele Radler auf das Auto oder öffentliche Verkehrsmittel um. Dabei profitiert der Körper gerade in den kühlen und dunklen Monaten von der Bewegung und der frischen Luft. Denn diese stärken das Immunsystem und die Abwehrkräfte, beugen einem Vitamin-D-Mangel und Erkältungen vor. Aber es gibt noch weitere Gründe, die für das Fahrradfahren im Winter sprechen.

Fahrradfahren bei Schnee und Eis? Klingt im ersten Moment nicht sehr attraktiv. Aber mit der richtigen Ausrüstung kann das Fahrradfahren im Winter sogar Spaß machen. Wichtig dabei ist Kleidung, die vor Kälte und Nässe schützt. Dazu gehören neben einer Mütze, die unter den Fahrradhelm passt, und Handschuhen auch atmungsaktive Funktionsunterwäsche, gefütterte Regenjacken sowie -hosen und warme, wetterbeständige Schuhe. Außerdem sollte das Rad winterfest sein. Dickere Reifen mit einem guten Profil verhindern Rutschen auf gefrorenen Straßen. Eine elektrische Beleuchtung, Reflektoren und Nabendynamos sorgen dafür, dass Radfahrerinnen und Radfahrer von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden. Steht die Ausrüstung, braucht es nur noch ein paar gute Gründe, die der Motivation etwas auf die Sprünge helfen:

Fahrradfahren im Winter - fünf gute Gründe, die dafürsprechen:

  1. Das Immunsystem wird gefordert und gestärkt
    Draußen kalt, drinnen warm - der Wechsel zwischen den oft extrem auseinanderliegenden Temperaturen fordert das Immunsystem heraus. Ähnlich wie beim Saunagang muss sich das Herz-Kreislaufsystem den unterschiedlichen Gegebenheiten anpassen. Das ist wie ein Workout für den gesamten Körper: Die Blutgefäße und Lymphkanäle weiten sich und ziehen sich zusammen. Das kräftigt die Gefäßwände und die Körperflüssigkeiten fließen schneller. Dadurch transportieren sie Schadstoffe besser ab. Zudem erhöht sich der Immunglobinspiegel, indem der Organismus mehr Antikörper bildet.
  2. Radfahren wirkt präventiv gegen (Winter-) Depressionen
    Schon mit regelmäßigen kleinen Bewegungseinheiten steigert sich die eigene Fitness und der Gesundheitszustand verbessert sich. Das gilt sowohl für die physische als auch die psychische Gesundheit. Denn Studien weisen nach, dass Sport und Bewegung nicht nur Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Gelenk- und Rückenbeschwerden vorbeugen, sondern auch präventiv das Depressionsrisiko senken können. Vor allem saisonale Depressionen treten meist im Herbst und Winter auf. Bewegungs- und Lichttherapie wirken sich nachweislich positiv auf die entsprechenden Symptome aus. Beim Fahrradfahren kommt beides zusammen. Der Körper scheidet mehr Glückshormone wie Dopamin und Serotonin aus und das eigene Wohlbefinden steigert sich.
  3. Beugt Vitamin-D-Mangel vor
    Auch Vitamin D hat Einfluss auf die Psyche. Zudem ist es ein wichtiger Bestandteil beim Aufbau von Knochen und Muskulatur. Das sogenannte Sonnenvitamin schützt die Nervenzellen im Gehirn, trägt zur Senkung des Blutdrucks bei und stärkt das Immunsystem. Da der Körper es zu 90 Prozent selbst bildet, indem er die UV-B-Strahlung der Sonne aufnimmt und umwandelt, kann Fahrradfahren im Winter dabei helfen, die Vitamin-D-Versorgung zu optimieren. Auch wenn dicke Winterkleidung dafür sorgt, dass weniger UV-Strahlung über die Haut aufgenommen wird, gelangt sie über das Gesicht und die Netzhaut der Augen in den Organismus. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer, die bei Tageslicht unterwegs sind, füllen so die Vitamin-D-Depots regelmäßig nach.
  4. Erkältungserreger haben weniger Chancen
    Gerade öffentliche Verkehrsmittel wie Busse und Bahnen sind im Herbst und Winter die Orte, an denen Erkältungsviren übertragen werden. Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer setzen sich den Viren im dichten Gedränge der Transportmittel nicht aus und reduzieren dadurch ihr Infektionsrisiko. Ein weiterer Grund für Fahrradfahren im Winter: Durch Heizungsluft sind die Schleimhäute meist ausgetrocknet. Deshalb können sich hier Bakterien besonders gut absetzen. Der Warm-Kalt-Wechsel und die körperliche Anstrengung beim Radfahren stärken die Schleimhäute in Mund und Nase, befeuchten sie wieder und kurbeln die Durchblutung an. Wichtig: Ausreichend trinken! Denn der Körper verliert über die Atmung viel Flüssigkeit. Bekommt er diese nicht wieder zurück, kann er die Schleimhäute nicht mehr ausreichend befeuchten und Krankheitserreger haben leichtes Spiel.
  5. Mit dem Fahrrad schneller am Ziel
    Studien zeigen, dass Strecken unter fünf Kilometern am schnellsten mit dem Rad bewältigt werden können. Bei einer durchschnittlichen gemütlichen Fahrgeschwindigkeit von 15,3 km/h braucht es auf einem halben bis viereinhalb Kilometern zwischen fünf und 23 Minuten, um ans Ziel zu gelangen. Sogar beim Fahrradfahren im Winter sind Radlerinnen und Radler nicht wesentlich langsamer unterwegs, denn die offiziellen Fahrradwege müssen von den Städten regelmäßig geräumt werden. Mit dem Auto dauert die gleiche Strecke hingegen zwischen zwölf und 25 Minuten. Erst ab fünf Kilometern ist das Auto die schnellere Option.

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